Unterhaltsvorschuss, Neuanträge

  • Das Wichtigste vorab

    Das Wichtigste vorab

    Erforderliche Unterlagen

    • Geburtsurkunde des Kindes
    • Personalausweis
    • Meldebestätigung
    • Unterlagen über Unterhaltsregelungen
    • ggf. Scheidungsunterlagen.

    Zu beachten

    Unterhaltsvorschuss muss schriftlich beantragt werden. Eine Übersendung per Mail ist nicht ausreichend.

    Es empfiehlt sich, den Antrag auf Unterhaltsvorschussleistungen persönlich bei Ihrer zuständigen Unterhaltsvorschusskasse zu stellen. Hier können Sie dann nicht nur das Beratungsangebot in Anspruch nehmen; gerne sind Ihnen die zuständigen Mitarbeiter/innen auch beim Ausfüllen des Antragsformulars behilflich. Lange Postlaufzeiten wegen evtl. erforderlicher Rückfragen entfallen durch eine persönliche Antragsstellung und führen so auch zu einer zügigeren abschließenden Bearbeitung.

    Wir bitten um Verständnis, dass nur vollständig und richtig ausgefüllte Anträge, die mit den entsprechenden Nachweisen versehen wurden, zügig und abschließend bearbeitet werden können.

    Eine Beratung zu allgemeinen Fragen des Unterhaltsrechts und der Unterhaltshöhe findet nicht statt. Hierzu siehe weiterführenden Link Beistandschaften.

    Hinweis zur geplanten Ausweitung des Unterhaltsvorschussgesetzes
    die geplante Ausweitung des Unterhaltsvorschussgesetzes befindet sich noch immer im Gesetzgebungsverfahren und soll ab dem 01.07.2017 in Kraft treten.
    Eckpunkte die ab dem 01.07.2017 neu gelten sollen:


    - Unterhaltsvorschussleistungen werden für Kinder auch über das 12. Lebensjahr hinaus bis zum 18. Lebensjahr gewährt, wenn sie
    1. nicht auf SGB II-Leistungen angewiesen sind oder
    2. der alleinerziehende Elternteil im SGB II-Bezug ein eigenes Einkommen von mindestens 600 EUR brutto erzielt

    - der Höchstleistungsbezug von bisher 72 Monaten (6 Jahren) wird aufgehoben.


    Der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bleibt weiter abzuwarten. Eine Abgabe des Antrages vor Inkrafttreten des Gesetzes wird nicht empfohlen. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit an dieser Stelle kommuniziert.

     

  • Formulare, Services & Links

    Formulare, Services & Links

  • Dauer & Gebühren

    Dauer & Gebühren

    Gebühren

    Für die Unterhaltsberechtigten ist die Leistungsgewährung gebührenfrei.

  • Allgemeine Informationen

    Allgemeine Informationen

    Kinder, die bei einem Elternteil leben, der ledig, verwitwet, geschieden oder getrennt lebend (alleinerziehend) ist und keinen Unterhalt vom anderen Elternteil erhält, haben Anspruch auf Unterhaltsvorschuss.

    Anspruch auf Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz hat ein Kind, welches

    • in Deutschland einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat,
    • das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
    • bei einem Elternteil lebt, der ledig, verwitwet oder geschieden ist oder dauernd getrennt lebt und nicht oder nicht regelmäßig Unterhalt oder Waisenbezüge erhält.

    Ausländischen Kindern werden Unterhaltsvorschussleistungen gezahlt, wenn sie eine gültige Niederlassungserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis zu bestimmten Zwecken besitzen.  

    Diese Leistung wird längstens für 72 Monate gewährt. Das Fachamt Jugend- und Familienhilfe bemüht sich, die im Rahmen des Unterhaltsvorschussgesetzes ausgezahlten Unterhaltsbeträge von dem zum Unterhalt verpflichteten anderen Elternteil zurückzufordern. In Hamburg sind die Fachämter Jugend- und Familienhilfe zuständige Dienststellen.

    Weitere Informationen finden Sie beim Familienwegweiser der BASFI.

    Rechtsgrundlagen

    §§ 1 ff. Unterhaltsvorschussgesetz (UhVorschG)

Ermittlung der zuständigen Stelle
Bitte geben Sie die Meldeadresse des Kindes ein
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Stand der Information: 28.03.2017