Schwerbehindertenausweis, Erstantrag, Neufeststellung

  • Das Wichtigste vorab

    Das Wichtigste vorab

    Voraussetzungen

    •  Deutsche und EU-Bürger mit Wohnsitz in Hamburg oder
    •  ausländische Antragsteller mit berechtigtem Aufenthalt
    •  Vorliegen einer Behinderung

    Erforderliche Unterlagen

    Der Antrag kann schriftlich (per Fax, E-Mail mit eingescannten Antrag und Unterschrift oder per Post) eingereicht werden
    •  Ausgefüllter Antrag (siehe Link)
    •  Kopie der im Besitz befindlichen medizinischen Unterlagen (nicht älter als 2 Jahre, das Versorgungsamt fordert ggf. weitere Berichte direkt bei Ärzten oder Krankenhäusern an)

    Zusätzlich für ausländische Antragsteller:

    •  Kopie des Nachweises über den berechtigten Aufenthalt in Deutschland

    Zu beachten

    Antragsverfahren:
    Ein persönliches Erscheinen ist nicht erforderlich!

    Der Antrag sollte möglichst vollständig ausgefüllt und unterschrieben sein, das beschleunigt die Bearbeitung. Sobald alle Unterlagen eingegangen sind, gibt der Ärztliche Dienst der Behörde eine Stellungnahme über die Gesundheitsstörungen, den Grad der Behinderung und die Merkzeichen ab. Eine Untersuchung ist nicht regelmäßig erforderlich. Nach Abschluss der Bearbeitung erhält man einen Feststellungsbescheid mit dem Grad der Behinderung.

    Grad der Behinderung (GdB):
    Der GdB ist ein Maß für die Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Eine Feststellung erfolgt zwischen einem GdB von 20 und 100.

    GdB 20 bis 40  behinderter Mensch
    Wird ein GdB von 20 bis 40 festgestellt, gelten Sie als behinderter Mensch im Sinne des Schwerbehindertenrechts.

    Hinweis
    Ist bei Ihnen ein GdB von 30 oder 40 festgestellt worden und Sie können infolge Ihrer Behinderung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen oder nicht behalten, kann eine Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen bei der zuständigen Arbeitsagentur beantragt werden (Feststellungsbescheid ist vorzulegen).

    GdB ab 50  schwerbehinderter Mensch - Schwerbehindertenausweis
    Ab einem GdB von 50 gilt man als schwerbehinderter Mensch und hat Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis.

    Fristen

    Eine Feststellung erfolgt ab Eingangsdatum des Erstfeststellungsantrages. Ausnahme: Rückwirkende Feststellung (vor Antragsdatum) bei Vorlage eines entsprechenden Einkommenssteuernachweises durch Steuerbescheid oder Gehaltsnachweis.
  • Formulare, Services & Links

    Formulare, Services & Links

  • Dauer & Gebühren

    Dauer & Gebühren

    Bearbeitungsdauer

    Die Bearbeitungsdauer ist unter anderem davon abhängig, wie schnell die behandelnden Ärzte und Krankenhäuser antworten. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit beträgt 4 Monate.

    Gebühren

    keine
  • Allgemeine Informationen

    Allgemeine Informationen

    Liegt eine Behinderung vor, kann man die Feststellung nach dem Schwerbehindertenrecht beantragen.

    Eine Behinderung ist die Auswirkung einer mehr als sechs Monate bestehenden Gesundheitsstörung, die von einem für das Lebensalter typischen körperlichen, geistigen oder seelischen Zustand abweicht. Dabei ist die Ursache der Behinderung nicht von Bedeutung.
    Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 hat man Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis.

    Das Referat Feststellungen nach dem Schwerbehindertenrecht ist Ansprechpartner für 

    •  die Feststellung des Grades der Behinderung (GdB)
    •  die Feststellung der erforderlichen weiteren gesundheitlichen Merkmale
    •  die Ausstellung des Schwerbehindertenausweises (siehe Link)
    •  die Ausgabe des Beiblattes für die unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr (siehe Link)

    Rechtsgrundlagen

Ermittlung der zuständigen Stelle
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Stand der Information: 18.11.2017