Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Befragung von Pflegefachkräften Minderheit stimmt für Pflegekammer

Abschlussbericht: Befragung zur Einrichtung einer Pflegekammer in Hamburg

Wie in einigen anderen Bundesländern ist auch in Hamburg der Wunsch, eine Pflegekammer für Pflegekräfte zu errichten, über den Hamburger Pflegerat an den Senat herangetragen worden. Da nach Gründung einer Pflegekammer Mitgliedschaft und Beitragszahlung verpflichtend sind, sollten mit einer repräsentativen Umfrage, die nach Absprache mit dem Hamburger Pflegerat eingeleitet wurde, die rund 25.000 Hamburger Pflegekräfte direkt an der Entscheidung über die mögliche Gründung einer Pflegekammer beteiligt werden. Durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH wurden insgesamt 1.103 zufällig ausgewählte ausgebildete Pflegefachkräfte sowie Auszubildende in Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege in Hamburg befragt.

Vor der Befragung sollten die Angehörigen der Pflegeberufe so umfassend wie möglich zum Thema Pflegekammer informiert werden. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) erstellte dafür einen Informationsflyer, der zu den wichtigsten Fragen Auskunft gab. Über die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen wurde er an die rund 25.000 Hamburger Pflegekräfte (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) verteilt.

Inzwischen liegen die Ergebnisse der Befragung vor: Nur eine Minderheit der Hamburger Pflegekräfte ist für die Einrichtung einer Pflegekammer in der Hansestadt. Lediglich 36 Prozent der Befragten sprachen sich für die Gründung einer Pflegekammer aus. 48 Prozent lehnten die Pflegekammer ab, 16 Prozent wollten keine Entscheidung treffen. Der detaillierte Abschlussbericht des Markt- und Meinungsforschungsinstituts INFO GmbH steht Ihnen unten als Download zur Verfügung.

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