Hafenmessfahrten

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Hafenmessfahrten Hafenmessfahrten

An der Elbe und im Hafen werden zusätzlich zum Betrieb der Messstationen mehrfach im Jahr mobile Messungen mit einem Messschiff durchgeführt.

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Neben den kontinuierlichen Messungen in den Messstationen Blankenese, Seemannshöft und Bunthaus in der Hamburger Elbe wurden ab dem Jahr 1997 ergänzend Messfahrten im Hafen mit einem Messschiff der Hamburg Port Authority (HPA) durchgeführt. Diese wurden 2003 auf Grund von Sparmaßnahmen eingestellt, konnten aber im Jahr 2008 wieder aufgenommen werden.

Messschiff

Mit ansteigenden Wassertemperaturen und bei ausreichend vorhandenen Nährstoffen bildet sich in der Mittleren Elbe im Frühjahr und Sommer regelmäßig eine Planktonalgen-Blüte aus. Im seeschifftiefen Bereich der unteren Tideelbe können das Absterben der Algen und der anschließende mikrobielle Abbau der Algenbiomasse  einen Rückgang des gelösten Sauerstoffs im Gewässer zur Folge haben. Diese Sauerstoffdefizitzone bildet sich zunächst unterhalb Hamburgs aus, breitet sich dann jedoch im Laufe des Sommers aus und verlagert sich elbaufwärts. Lage und Intensität des sogenannten Sauerstofflochs hängen dabei von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise von der Wassertemperatur, der Abflussmenge, den Lichtverhältnissen und evtl. vorhandener zusätzlicher organischer Belastung.

Anhand von sechs Messfahrten im Jahr wird die flächenhafte Ausbreitung des Sauerstofflochs in den einzelnen Hafenbecken und Kanälen dokumentiert. Außerdem wird die Entwicklung der Sauerstoff- und Nährstoffsituation sowie des pflanzlichen und tierischen Planktons in den Hafenbecken im Vergleich zur Stromelbe verfolgt. So können Rückschlüsse auf den Austausch zwischen einzelnen Hafenbecken sowie zwischen Hafenbecken und Stromelbe gezogen werden.


Weitere Informationen zu den Messfahrten

Kontakt

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Institut für Hygiene und Umwelt

Dr. Susanne Wanner
Referat Gewässergüte
Marckmannstraße 129b
20539 Hamburg