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Bildergalerie: Historische Ansichten Hamburger Kirchen und Klöster
Die Gebrüder Christoffer und Peter Suhr haben zwischen 1805 und 1860 unzählige Hamburg-Ansichten geschaffen. Die Bilder in dieser Galerie beschäftigen sich mit Kirchen und Klöstern in Hamburg.
Christoffer und Peter Suhr
Domkirche 1800. Die noch von Bischof Ansgar herrührende Hamburger Domkirche (Neubau 11. Jh.) blieb auch nach der Reformation unangetastet, da sie zum Bremer Erzbistum gehörte. Als katholisches Symbol verhasst, wurde sie 1804-07 abgerissen.
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Christoffer und Peter Suhr
Heiligen-Geist-Kirche 1800. Das Hospital zum Heiligen Geist entstand um 1200 als Hort für durchreisende Pilger und kranke, arme und alte Menschen. Kloster und Kirche wurden 1860 abgerissen.
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Christoffer und Peter Suhr
Maria-Magdalenen-Kloster 1800. Das Kloster mit Kirche lag am alten Wall auf dem Gelände der heutigen Börse. Es wurde in der Reformation aufgelöst, in die Räume wurden bedürftige Frauen einquartiert. Der Abriss erfolgte 1839.
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Christoffer und Peter Suhr
Maria-Magdalenen-Kirche 1800. Die zum Kloster gehörende Kirche musste 1807 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Später wurde hier die Börse errichtet.
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Christoffer und Peter Suhr
Maria-Magdalenen-Kloster 1841. Das Ersatz-Klostergebäude am Glockengießerwall beherbergte ebenfalls bedürftige Frauen. Heute betreiben Heiligengeist-Hospital und Maria-Magdalenen-Kloster gemeinsam ein Altenheim in Poppenbüttel.
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St. Johannis-Kloster 1840. Hier wohnten ab 1531 ehemalige Nonnen des Klosters in Harvestehude. Nach dessen Abriss zog man 1837 in einen Neubau am Klosterwall. Aus dem Stiftvermögen wurde die Klosterschule gegründet.
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Blick auf St. Petri 1837. Die Bergstraße (bis 1838 "Hinter St. Peter) führt tatsächlich aus der Alsterniederung bergan zur Petrikirche, die neben dem Platz der Hammaburg gebaut und 1195 zuerst urkundlich erwähnt wurde.
Bergstraße und St. Petri 1840. Kurz vor dem Brand (1842) war die Bebauung der Bergstraße erneuert und die Straßenführung auf den noch heute geltenden Stand gebracht worden.
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Christoffer und Peter Suhr
St. Petri vor und nach dem Brande. Obwohl die Kirche beim Brand sehr stark verwüstet wurde, konnte sie schon 1849 neu geweiht werden. Der Neubau orientierte sich sehr stark am historischen Vorbild.
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Großer Michel 1830. Die barocke Hauptkirche der Neustadt (1648-61 erbaut) wurde 1750 vom Blitz und 1906 durch Brand zerstört. Der Neubau (1907-12) orientiert sich aber am barocken Vorbild. Der Michel gilt als Wahrzeichen Hamburgs.
Englische Kirche 1850. Den englischen Kaufleuten in Hamburg wurde 1611 Religionsfreiheit garantiert. Die 1838 fertig gestellte English Church St. Thomas à Becket am Zeughausmarkt wird bis heute genutzt und untersteht dem Bischof von London.
St. Gertruden-Kapelle 1830. Die Kapelle gehörte zum Kirchspiel St. Jacobi und wurde 1580 als protestantische Kirche geweiht. Nach der Zerstörung im Brand 1842 wurde der Nachfolgebau 1885 in Hohenfelde an der Kuhmühle errichtet.
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Christoffer und Peter Suhr
St. Jakobi 1830. Die Hauptkirche St. Jacobi wird zuerst 1255 erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert entstand die Backstein-Hallenkirche, deren Westfassade um 1740 im barocken Stil ausgebaut wurde, um den Turm zu stützen.
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Christoffer und Peter Suhr
St. Jakobi-Kirche und Pferdemarkt 1830. Der Pferdemarkt, auf dem schon seit 1700 keine Pferde mehr gehandelt wurden, lag etwa dort, wo sich heute der Gerhart-Hauptmann-Platz befindet.
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St. Nicolai 1842. Die Kirche wird erstmals 1195 erwähnt, war zunächst eine Kapelle. 1353 wurde sie Kirchspiel-Hauptkirche. Im großen Brande 1842 wurde sie völlig zerstört.
Richtfest St. Nicolai 1859. Der Wiederaufbau der Nicolai-Kirche (1846-1874) nach Plänen des englischen Architekten G. Scott schuf eine gotisch-mittelalterliche Kathedrale. Im 2. Weltkrieg zerstört, ist der Turm heute als Mahnmal erhalten.