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Bildergalerie: Historische Ansichten von St. Pauli und anderen Vororten
Die Gebrüder Christoffer und Peter Suhr haben zwischen 1805 und 1860 unzählige Hamburg-Ansichten geschaffen. Die Bilder in dieser Galerie beschäftigen sich mit den Hamburger Stadtteilen, die im 19. Jahrhundert noch Vororte der Stadt waren.
Christoffer und Peter Suhr
Blick von St. Pauli auf Hamburg 1840. Der Blick geht vom heutigen Spielbudenplatz auf das links im Bild befindliche Millerntor und den Michel.
Historische Ansichten von St. Pauli und anderen Vororten
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Millerntor und Torsperre 1846. Die Vorstadt St. Pauli war durch die nächtliche Torsperre und die Einfuhrsteuer (Akzise) benachteiligt. In der Revolution von 1848 waren die Aufhebung von Torsperre und Akzise daher Hauptforderungen.
Spielbudenplatz 1850. Akrobatik, Tierausstellungen und Volkstheater waren schon im 19. Jahrhundert Anziehungspunkt für Hamburger und auswärtige Besucher.
Palmaille 1830. Die Prachtstraße in Altona (1713) hat ihren Namen von den hier früher befindlichen Spielbahnen des Ballspiels "Palle a Maglio" und glänzt bis heute durch prächtige klassizistische Bauten aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert.
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Christoffer und Peter Suhr
Altona-Siegesfeier 1849. Nach der gescheiterten Revolution von 1848/49 dient der deutsch-dänische Krieg um Schleswig-Holstein als Ventil für die nationale Begeisterung, die auch die formell zu Dänemark gehörenden Altonaer ansteckt.
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Christoffer und Peter Suhr
Blick auf Altona 1860. Die Zahl der in Altona beheimateten Schiffe übertraf im 1800 noch die Hamburgs. Da Altona als Zollausland galt, entwickelte sich der Altonaer Stadtteil Ottensen früh zum Industriestandort.
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Christoffer und Peter Suhr
Kirche Ottensen mit Klopstock-Grab 1830. Der Dichter und Aufklärer Friedrich Gottlieb Klopstock wurde von Goethe wie von Heine als Vorbild verehrt. Sein Grab befindet sich bis heute vor der Ottenser Kirche am Eingang der Elbchaussee.
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Christoffer und Peter Suhr
Süllberg bei Blankenese 1830. Der Süllberg mit seiner Umgebung war durch Holzeinschlag und Beweidung mit Schafen bis 1850 eine Heidelandschaft. Die 1837 einsetzende Gastronomie veränderte auch das Landschaftsbild hin zur Bewaldung.
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Christoffer und Peter Suhr
Markt in Wedel 1840. Die Rolandsstatue von 1558 zeugt von der Marktgerechtigkeit, die Wedel als Ochsenmarkt innehatte. Seit dem Dreißigjährigen Krieg verlagerte sich allerdings der Ochsenhandel dauerhaft ins befestigte und sichere Hamburg.
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Christoffer und Peter Suhr
Stadt-Wasserkunst Rothenburgsort 1848. Die neue Stadtwasserkunst (Wasserwerk) wurde vom britischen Ingenieur David Lindley geplant und 1848 in Betrieb genommen. In das 63 km lange Leitungsnetz wurde dreifach gefiltertes Elbwasser gepumpt.
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Christoffer und Peter Suhr
Pferderennen Wandsbek 1835. Hamburg übernimmt früh britische Sportarten. Die ersten Pferderennen Deutschlands überhaupt finden auf den "Wandsbeker Feldern" statt, 1 Kilometer nördlich der heutigen "Horner Rennbahn".