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Bildergalerie: Historische Hamburg-Ansichten von Hafen und Elbe
Die Gebrüder Christoffer und Peter Suhr haben zwischen 1805 und 1860 unzählige Hamburg-Ansichten geschaffen. Die Bilder in dieser Galerie beschäftigen sich mit dem Hafen und dem Elbufer.
Christoffer und Peter Suhr
Wappen von Hamburg 1683. Vier Geleitschiffe, die zwischen 1669 und 1747 die Hamburger Frachtschiffe sicherten, trugen nacheinander den Namen Wappen von Hamburg. Das erste sank zwei Jahre nach Stapellauf auf der Reede von Cádiz.
Admiralitätsjacht 1796. Die Institution der Admiralität war von 1623 bis 1814 für Fragen des Schiffahrtsrechts, für die Schiffssicherheit, die Bebojung der Elbe und die Ernennung der Hamburger Konsuln zuständig. Sie wurde 1814 aufgelöst.
Oberhafen 1830. Östlicher Hafenteil an der Bille-Mündung, der für die Flussschiffahrt und die elbaufwärts gelegenen Gebiete Anlaufpunkt war, vor allem für die Vierländer Gemüsebauern.
Hafentor und Hafendamm 1841. Das Hafentor wurde 1841 als neuer Zugang zur Vorstadt St. Pauli eingerichtet. Die gleichnamige Straße mündet noch heute östlich der Landungsbrücken in die Uferstraße Johannisbollwerk.
Blick auf den Hafen 1840. Der Hafen hat sich durch den wachsenden Schiffsverkehr bis an die St. Pauli-Landungsbrücken ausgebreitet. Standort des Betrachters ist das heutige Hotel Hafen Hamburg.
Blick auf Landungsbrücken 1860. Die schmutzigen Dampfschiffe müssen an den St.Pauli-Landungsbrücken im Jonashafen anlanden. Sie transportieren häufig Vieh aus den ländlichen Nachbargebieten Hamburgs.
Schiffswerft Grasbrook 1850. Der Grasbrook lag ursprünglich uneingedeicht südlich der Stadt. Der nördliche Teil (Kehrwieder/Brook) wurde 1622 in die Stadt einbezogen. Der südliche Teil geriet durch Wasserbaumaßnahmen an das Südufer der Elbe.
Teufelsbrück 1830. Der Name stammt vom Namen des benachbarten Geländes: "Duwels Bomgarde", wo sich heute der Jenisch-Park befindet. Die Brücke der Elbchaussee überquert die hier einmündende Flottbek.
Elbstrand Nienstedten 1830. Nienstedten war das wichtigste Dorf zwischen Othmarschen und Blankenese. Der Elbuferweg von Teufelsbrück nach Blankenese ist heute nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.
Elbstrand bei Blankenese 1830. Blankenese hat seinen Namen von "blanke Ness" (weiße, sandige Landzunge). Es ist um 1830 auf dem Weg vom Fischerdorf zur Sommerfrische reicher Hamburger.
Wedel von der Elbseite 1840. Wedel war bis 1650 als Ausrichter des großen Ochsenmarktes ein Konkurrent Hamburgs, als Hafen jedoch nicht. Die Elbschifffahrt und Ausbaggerung stand ohnehin unter Hamburger Kontrolle.
Hamburg-Cuxhaven 1860. Cuxhaven gehörte als Teil des Amtes Ritzebüttel wie auch die Insel Neuwerk von 1393 bis 1937 zu Hamburg. Damit besaß die Hansestadt einen wichtigen strategischen Außenposten.