Bilder: Veddel
Beeindruckende Bilder von dem Auswanderermuseum BallinStadt, Kanälen, Parks und Schiffen im Stadtteil Veddel. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.
Blick über den Müggenburger Zollhafen zum Gewerbe- und Industriegebiet auf der Peute. Am oberen Bildrand links der Wasserturm von Hamburg-Rothenburgsort und rechts die rauchenden Schlote der Müllverwertungsanlage Borsigstrasse. Im Vordergrund zwischen den beiden Wohngebäuden die Feuerwache Veddel - das Gebäude wurde vom ehemaligen Oberbaudirektor Fritz Schumacher entworfen.
Im Vordergrund hinter der Wilhelmsburger Brücke das Müggenburger Sperrwerk und die S-Bahnstation Veddel. Die Backstein-Wohnhäuser auf der linken Bildseite gehören noch zum Stadtteil Veddel, dahinter beginnt Hamburg-Wilhelmsburg. Der Spreehafen im Bildzentrum und der Hansahafen links sind Teil des Stadtteils Kleiner Grasbrook.
Backstein-Wohngebäude auf der Veddel - im Vordergrund die Promenade am Müggenburger Zollkanal
Eine rote Barkasse der Maritime Circle Line macht gerade am Anleger Ballinstadt fest. Das Schiff ist voll mit Touristen besetzt. Im Hintergrund die Hochwasserschutzanlage an der Promenade des Müggenburger Zollhafens - die ehemalige Kaserne am Zollhafen (links) wird jetzt als Wohnraum genutzt.
Schüler und Schülerinnen der Schule Slomanstieg können auf dem Wasser des Müggenburger Zollhafens das Segeln lernen. Die Kinder sitzen in den Optimistenjollen und tragen signalrote Schwimmwesten - am Ufer des Hafens ein Wohngebäude der Veddel.
Das Auswanderermuseum BallinStadt beschäftigt sich mit der Historie.
Im Jahre 1901 ließ Albert Ballin auf der Veddel die Auswandererhallen errichten. Diese Massenunterkünfte am Müggenburger Zollhafen hatten einen eigenen Gleisanschluss, vier Schlaf- und Wohnbaracken, zwei bequemere Unterkünfte, eine große Speisehalle, Wasch- und Sanitäreinrichtungen, eine Synagoge und eine Kirche für die beiden christlichen Konfessionen sowie ein Verwaltungsgebäude.
Bei der Bebauung der Veddel mit der typischen Hamburger Klinker-Architektur der 1920er Jahre gab der Hamburgische Oberbaudirektor Fritz Schumacher die einheitliche Gestaltung der Häuser mit roten Ziegelfassaden und flachen Dächern vor.
Die Bronzeskulptur des wasserspeienden Brunnens an der Slomanstrasse auf der Veddel hat die Künstlerin Doris Waschk-Balz im Jahre 1982 entworfen.
Die Immanuelkirche auf der Veddel wurde ursprünglich 1905 erbaut und 1944 durch Bomben zerstört. Zehn Jahre wurden die Auswandererhallen als Gemeinderaum genutzt bis 1954 die Immanuelkirche neu errichtet wurde.
Bushaltestelle Hovestrasse auf der Veddel - ein Autobus hat gerade die Unterführung unter der Autobahn A255 / Abzweig Veddel durchfahren. Die Autobahn ist mit einer hohen Lärmschutzwand versehen, welche die Geräusche des Autoverkehrs vom Wohngebiet der Veddel abhält.
Die Ladung einer Schute wird gelöscht - über eine Sauganlage wird das Schüttgut in den Speicher transportiert. Eisendalben vor der Kaianlage dienen zum Festmachen der Schiffe und zum Schutz des Kais.
Blick über den Veddeler Marktkanal zu einem historischen Lagerhaus am Ufer des Kanals. Ein Steg und Eisendalben ermöglichten ein Anlegen von Schiffen. Das Lagergebäude ist in Fachwerkbauweise errichtet, die Zwischenräume sind mit Ziegelsteinen ausgefüllt. Der hintere Teil des Marktkanals hat keinen Zufluss zur Elbe mehr.
Reismühle auf der Peute von Hamburg-Veddel. Blick über den Peutekanal zur Kaianlage, an der die Fracht eines Binnenschiffs gelöscht wird - Tieflader mit Containern stehen auf der Kaianlage. Hinter der Ersten Peutebrücke die Norderelbe und Anleger von Entenwerder in Rothenburgsort.
Drei Hamburger Binnenschiffe liegen im Peuter Hafen; auf der gegenüberliegenden Seite der Elbe die Anleger der ehemaligen Zollstation von Entenwerder. Rechts der Wasserturm / Turm der Wasserkunst von Hamburg-Rothenburgsort.
Mehrere Schubschiffe liegen nebeneinander im Peuter Hafen. Als Schubboot, auch Schuber oder Schieber genannt, bezeichnet man ein Schiff in der Binnenschifffahrt, das ein oder mehrere Schubleichter schiebt. Einige Frachtschubleichter sind am gegenüberliegenden Ufer des Hafenbeckens fest gemacht. Im Hintergrund die Eisenkonstruktion der Eisenbahnbrücke am Billehafen auf der anderen Seite der Norderelbe.
Expressionistisches Ziegelgebäude am Hovekanal / Peutestrasse. Von der Norderelbe konnten die Binnenschiffe über den Hovekanal an der Rückseite des Gebäudes anlegen. Unter dem Dach sind Winden angebracht, mit denen die Waren auf die unterschiedlichen Stockwerke transportiert werden konnten. Rechts ein Stapel verschiedenfarbiger Container am Ufer des Kanals.
Schleusengebäude der Müggenburger Schleuse; die Schleuse, die am Ende des Müggenburger Kanals und des Hovekanals lag, verband die Veddeler Wasserwege mit der Norderelbe. Schwäne schwimmen auf dem Kanalgewässer, einer der grossen Schwimmvögel hebt gerade ab.
Eine mit Grünpflanzen bewachsene Dalbe an einer Spundwand im Müggenburger Kanal auf der Peute. Das Holz des Pfahls ist stark vermodert - der Kiefern-Baumstamm wird schon beim Bau des Kanals um 1900 eingerammt worden sein. Grünpflanzen wachsen auf der Höhe des Wasserspiegels aus dem Holz heraus, bei Hochwasser werden die Pflanzen überspült.
Historische Fabrikarchitektur am Müggenburger Kanal zum Betriebsgelände der Aurubis, die als Norddeutsche Affinerie ihren Betrieb 1913 auf die Peute verlegt hat. Die Kupferhütte ist der größte Kupferproduzent Europas, fast 50 Prozent der Fläche der Peute wird von der Firma genutzt.
Hinter der Autobahnbrücke der Bundesautobahn 255 / Abzweigung Veddel die hohen Schornsteine der Kupferhütte Aurubis als Wahrzeichen des Industriegebietes auf der Peute. Ein Segelboot fährt auf dem Wasser des Müggenburger Zollhafens - die Optimistenjolle wird von Schülern und Schülerinnen der Veddeler Schule Slomanstieg genutzt.
Binnenschiffe und Arbeitskähne liegen am Spandauer Ufer des Spreehafens, rechts ist ein Hausboot am gegenüber liegenden Berliner Ufer zu erkennen. Hinter dem Klütjenfelder Hauptdeich und der Zollgrenze zum Hamburger Freihafen Wohnblocks an der Harburger Chaussee.
Auf der Eisenbahnstrecke am Rand der Veddel fährt ein roter S-Bahnzug zum Hamburger Hauptbahnhof. Nahe der Bahnstrecke liegen die Wohngebäude an der Straße "Am Gleise".
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