Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Leistungen im Bildungspaket Kultur, Musik, Sport und Ausrüstungsgegenstände

Leistungen Kultur, Musik und Sport Bildungspaket Hamburg

Wer hat Anspruch?

Anspruch haben Kinder und Jugendliche, die noch nicht volljährig (unter 18 Jahre) sind.

Wofür gibt es Leistungen?

Gefördert wird die Teilnahme an gemeinschaftlichen außerschulischen Aktivitäten bis zu zehn Euro monatlich für folgende Bereiche:

  • Kultur - wie zum Beispiel Theaterworkshops,
  • Musik - wie zum Beispiel Musikunterricht,
  • Sport in Sportvereinen,
  • die Teilnahme an Freizeiten (zum Beispiel Pfadfinder),
  • Erwerb oder Ausleihe von Ausrüstungsgegenständen für diese Aktivitäten.

Ansparen

Innerhalb des Bewilligungszeitraums können die monatlichen Beträge von zehn Euro auch angespart werden, um zum Beispiel eine Ferienfreizeit oder Ausrüstungsgegenstände zu finanzieren: Ansparen - so geht's...

Ausrüstungsgegenstände sind Utensilien (Bekleidung, Schuhe, Instrumente), die benötigt werden, um an einem Angebot der soziokulturellen Teilhabe (Sport, Musik, Kultur, Freizeit) teilnehmen zu können.

Statt für Mitgliedsbeiträge und Aufwendungen für Ferienfreizeiten kann der Betrag von maximal zehn Euro monatlich auch für Ausrüstungsgegenstände  eingesetzt werden. Diese können sowohl gekauft, als auch beim jeweiligen Veranstalter der Aktivität, an der der Jugendliche teilnimmt, ausgeliehen werden.

Der jeweilige Ausrüstungsgegenstand muss unmittelbar für die Aktivität, an der das Kind teilnimmt, benötigt werden.

Weiterhin muss es sich um Ausrüstungsgegenstände handeln, die nicht bereits zum Alltagsbedarf gehören. So sind schlichte Sportschuhe Teil des Alltagsbedarfs. Fußballschuhe hingegen können, sofern das Kind an einem entsprechenden Angebot teilnimmt, als Ausrüstungsgegenstand geltend gemacht werden.

Ausrüstungsgegenstände für andere Aktivitäten wie zum Beispiel Ausflüge, mehrtägige Fahrten oder Schulunterricht können dagegen nicht übernommen werden.

Zusatzangebot

Hamburg macht dich schlau: Kostenlos die Bücherhallen nutzen! Zusätzlich zu den Leistungen des Bildungspakets finanziert Hamburg allen anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen einen Jahresausweis für die Hamburger Bücherhallen. Damit kann das attraktive Angebot der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen einfach und kostenlos genutzt werden. 

Was müssen Sie tun?

Sie können sich direkt an den Leistungsanbieter (zum Beispiel Verein) wenden, der die gewünschte Aktivität anbietet. Diesem weisen Sie die Leistungsberechtigung nach (Vorlage des Bewilligungs- oder Kurzbescheides).

Ausrüstungsgegenstände können Sie schriftlich beantragen: Antragsformular (PDF, 145 KB). Auf diesem Formular lassen Sie sich vom Leistungsanbieter (zum Beispiel Verein) die Teilnahme des Kindes bzw. des Jugendlichen an dem Angebot (zum Beispiel Malkurs) und die voraussichtlichen Kosten bestätigen.

Das ausgefüllte Formular (PDF, 145 KB) senden Sie bitte per Post an folgende Adresse:

Fachamt Grundsicherung und Soziales
Bildung und Teilhabe – Abrechnungsstelle
Grindelberg 62-66, 20144 Hamburg

Bei Fragen zur Abrechnung der soziokulturellen Teilhabeleistungen (Kultur, Musik, Sport, Ausrüstung) können Sie uns eine E-Mail an das Funktionspostfach bildungspaket@eimsbuettel.hamburg.de senden.

Angebote finden

Eine Übersicht von Angeboten der außerschulischen Bildung in Hamburg (Offene Kinder- und Jugendarbeit, Jugendmusikschule und Hamburger Bücherhallen) erhalten Sie über den Regionalen Bildungsatlas.

Für alle Leistungen

Bildungspaket Wer erhält Leistungen?

Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket können Sie bzw. Ihre Kinder erhalten, wenn Sie Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II / Sozialgeld), Leistungen nach dem SGB XII (Sozialhilfe / Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung), Leistungen im Rahmen des AsylbLG, Wohngeld oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz beziehen.
Aber auch, wenn Sie bislang keine dieser laufenden Leistungen beziehen, können Sie Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten, wenn Ihr Einkommen sehr niedrig ist. Ob Sie einen Leistungsanspruch haben, wird dann durch die für Sie zuständige Dienststelle (siehe unten) berechnet.

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