•  
  •  
  •  
  •  
Behörde für Schule und Berufsbildung Behörde für Schule und Berufsbildung

Aktionsfeld Bildungsübergänge

Die Kunst des Lebens liegt in den Übergängen

Nicht alle Menschen schaffen den Übergang von einer Bildungsstufe in die nächste ohne Schwierigkeiten.

Bildungsübergänge

(LvO)

Auf dem Weg von der Familie in die Kita, von der Kita in die Grundschule, dann zur weiterführenden Schule, von dort in die Ausbildung oder das Studium, in den Beruf, auch nach Familienzeit oder Erwerbslosigkeit wieder hinein in eine Tätigkeit und am Ende in den Ruhestand, in jeder Lebenslage können Brüche in der Bildungsbiographie entstehen, die nicht selten auch in das soziale Abseits führen.

Gute Bildungsübergänge als Weichenstellung

Insbesondere bei den ersten Übergängen ist ein gutes Management notwendig, da eine schlechte Weichenstellung später nur schwer korrigiert werden kann.

Im Rahmen von „Lernen vor Ort“ untersuchen die sieben Hamburger Bezirke je einen Übergang modellhaft. Anhand von Beispielen wird herausgearbeitet, wie verschiedene Akteure sich vernetzen können, damit tragfähige Brücken für eine möglichst große Zahl von Übergänglern entstehen.

Ziel des Projektes

So soll sichergestellt werden, dass z. B.

  • mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund eine Ausbildung abschließen,
  • mehr Alleinerziehende einer angemessenen Teilzeittätigkeit nachgehen können
  • und weniger Kinder schon in den ersten Schuljahren aufgrund ihrer mangelnden Sprachkenntnisse abgehängt werden.

Im weiteren Projektverlauf sollen die Ergebnisse ausgetauscht und ein tragfähiges Übergangsmanagement für die gesamte Lebensspanne entwickelt werden. Zudem werden die Überlegungen und Ergebnisse auf bundesweiten Fachforen mit anderen Spezialisten reflektiert und abgeglichen, sodass Erfahrungen aus anderen Kommunen genutzt werden können und in die Gestaltung der Hamburger Übergänge einfließen.