Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Arbeitsschutz Nadelstichverletzungen vermeiden

Sichere Instrumente benutzen!

Nadelstichverletzungen vermeiden

vergrößern Nadel (Bild: Birte Hoffmann) Stich- und Schnittverletzungen, bei denen es zu Kontakten zu Probenmaterialien von Patienten kommen kann, gehören im Gesundheitswesen zu den häufigsten Unfallursachen. Dabei handelt es sich keinesfalls um Bagatellverletzungen: aufgrund des Infektionsrisikos durch Hepatitis B- und Hepatitis C-Viren sowie HIV stellen sie eine bedeutende Gefährdung für die Betroffenen dar. Schon kleinste, kaum sichtbare Mengen an Blut können gegebenenfalls für eine Infektion genügen.

Sichere Instrumente sind Geräte mit integrierten Schutzvorrichtungen, die nach Gebrauch sofort aktiviert werden und so Stich- und Schnittverletzungen verhindern können.

Laut TRBA 250 „Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege“ ist die Verwendung sicherer Instrumente obligatorisch, sofern dies technisch machbar ist. Abgewichen werden kann nur, wenn im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung unter Beteiligung des Betriebsarztes festgestellt wird, dass ein vernachlässigbares Infektionsrisiko besteht. Dies ist der Fall, wenn der Infektionsstatus des Patienten HIV- und HBV- und HCV-negativ ist.

Kontakt:
Dr. Fang Yu
Telefon: 040 42837 - 3283
E-Mail: fang.yu@bgv.hamburg.de

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