Behörde für Kultur und Medien

Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf Schüler drehen Film zur Sanierung ihrer Schule

Neues energetisches Konzept für die älteste, noch im Betrieb befindliche Schule Hamburgs

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Schüler drehen Film zur Sanierung ihrer Schule

Das Interesse der Jugend an Denkmälern zeigt ein Video, das die Schüler der Rudolf-Steiner-Schule in Bergedorf über ihr geschütztes Schulgebäude gedreht haben. Im Gespräch mit Architekt Roland Karsten und Geschäftsführer Thomas Schramm zeigen die jungen Filmemacher dem Zuschauer, wie die Sanierung ihrer Schule abläuft.

Die Rudolf-Steiner-Schule in Hamburg-Bergedorf, die älteste noch im Betrieb befindliche Schule Hamburgs umfasst das denkmalgeschütztes Vorderhaus Am Brink 7, das 1856 erbaut wurde, einen Erweiterungsbau und eine Turnhalle aus dem 20. Jahrhundert. Im Mai 2016 begann die Sanierung des Vorderhauses: Feuchtigkeit und Schimmel an den Wänden, fehlende Mauerwerksteine an den Außenwänden und die energetische Ineffizienz erforderten die Maßnahmen.

Notwendig waren unter anderem die Sanierung des Mauerwerks, die Anbringung einer innenliegenden Wärmedämmung für die Außenwände, die Installation neuer Haustechnik, wie z.B. einer modernen Lüftungsanlage, sowie die Sanierung und Wärmedämmung des Daches.

Im Film der Schüler erklärt Architekt Roland Karsten: "Das Erscheinungsbild dieses Gebäudes ist maßgeblich durch die Fassade geprägt - in diesem Fall die Ziegelfassade, die wir erhalten wollten. Ein großer Punkt ist die Energieersparnis, und damit auch die Reduktion der Heizkosten. Bei diesem Gebäude geht es darüber hinaus auch darum, die erhaltenswerte Substanz zu schützen."

Das gesamt Sanierungsprojekt wurde vom Energetischen Sanierungsmanagement Bergedorf-Süd (EnSam) begleitet und die Erstellung des Films vom EnSam Team unterstützt.

In Zukunft sollen auch die zur Schule gehörende Turnhalle und die Hasseaula (Hassestraße 13), die seit 2015 ebenfalls unter Denkmalschutz stehen, umfangreich und energetisch saniert werden.