Behörde für Kultur und Medien

Wissen-Können-Weitergeben UNESCO Immaterielles Kulturerbe

Die UNESCO trägt mit dem Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes dazu bei, weltweit überliefertes Wissen und Alltagskulturen als Teil des Erbes der Menschheit zu fördern und zu erhalten.

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UNESCO Immaterielles Kulturerbe

Nach dem ersten Zyklus 2013/2014 begann am 1. April die dritte Vorschlagsrunde.

Bis zum 30. Oktober 2017 können Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen, die eine kulturelle Ausdrucksform im Sinne des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes praktizieren, sich in ihrem Bundesland um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis bewerben.  

Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Webseite der Deutschen UNESCO Kommission (www.unesco.de) verfügbar. Die Bewerbung erfolgt im jeweiligen Bundesland, in dem die Gruppen, Gemeinschaften oder Einzelpersonen verortet sind. Die Ansprechpartnerin für Hamburg finden Sie unten im Kontaktfeld.

Aufnahmeverfahren


Prozess für die Anerkennung einer kulturellen Ausdrucksform als Immaterielles Kulturerbe in Deutschland


Die Erstellung eines Bundesweiten Verzeichnisses des Immateriellen Kulturerbes ist ein mehrstufiges Verfahren, an dem die Bundesländer, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligt sind.

Vom 1. April bis 30. Oktober 2017 läuft die dritte Vorschlagsrunde für das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen, die eine kulturelle Ausdrucksform im Sinne des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes praktizieren, können sich in ihrem Bundesland mit einem bundesweit einheitlichen Bewerbungsformular (Merkblatt zum Bewerbungsverfahren) um die Aufnahme bewerben. 

Jedes Bundesland trifft dann im Anschluss eine Vorauswahl aus den eingegangen Vorschlägen und kann bis zu vier Vorschläge an die KMK übermitteln. Die gesamte Vorschlagsliste wird an das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe der DUK weitergeleitet. Das unabhängige Expertenkomitee prüft und bewertet die Dossiers nach fachlichen Kriterien im Sommer 2018. Die KMK und der BKM bestätigen abschließend die Auswahlempfehlungen des Expertenkomitees. Alle Einträge werden dann auf der Webseite der Deutschen UNESCO-Kommission veröffentlicht.


Was ist Immaterielles Kulturerbe?

Immaterielles Kulturerbe sind lebendige kulturelle Ausdrucksformen, die unmittelbar von menschlichem Wissen und Können getragen werden.

Dazu zählen:
Mündliche Traditionen und Ausdrucksformen
Darstellende Künste
Gesellschaftliche Bräuche, Rituale und Feste
Wissen und Praktiken im Umgang mit der Natur und dem Universum
Fachwissen über traditionelle Handwerkstechniken

Mehr Information erhalten Sie auf der Website der UNESCO:

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Die UNESCO setzt sich in vielfältiger Weise für den Schutz und die Erhaltung des kulturellen Erbes ein.
Die internationale Staatengemeinschaft hat dafür zahlreiche Abkommen geschaffen. Begrifflich verwechselt werden dabei häufig die seit 1972 existierende Konvention zum Schutz des Kultur-und Naturerbes (UNESCO-Welterbestätten) und das "UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes von 2003".


Kontakt

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Dr. Annette Busse

Planetarium, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Erinnerungskultur

Behörde für Kultur und Medien
Hohe Bleichen 22
20354 Hamburg

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