Lichtinstallation in Blau Hafen wird zum künstlerischen Lichtraum

Die maritime, von Logistik und Industrie geprägte Meile, entwickelt sich zu einem vielfältigen urbanen Raum mit Wohnquartieren und kulturellen Einrichtungen.

Das Konzept des Blue Port Hamburg

Der „Blue Port Hamburg“ ist eine Inszenierung des Hamburger Hafens zwischen den beiden Kreuzfahrtterminals und entlang der Elbe mit diversen Lichtinstallationen. Die Grundfarbe der Belichtung ist Blau.

Der Hafen im Wandel

Inhalt ist die künstlerische Beschreibung eines grundlegenden Strukturwandels durch Lichtkunst: Die maritime, von Logistik und Industrie geprägte Meile, entwickelt sich zu einem vielfältigen urbanen Raum mit Wohnquartieren und kulturellen Einrichtungen. Kennzeichnend dafür stehen unter anderem die stetige Entwicklung der Speicherstadt, die maritimen Museen, die HafenCity und das neue Wahrzeichen der Hansestadt: die Elbphilharmonie.

Beständige, mobile und liquide Elemente

Der „Blue Port Hamburg“ versteht sich als ein komplexes Ensemblewerk aus beständigen Anteilen (Kais, Pontons, Terminals, Gebäude, Brücken, Türme, Krane etc.), mobilen Anteilen (Schiffe, Passanten) und liquiden Anteilen (Wasser, Reflexionen). Das Programmgebiet umfasst bei einer Uferstrecke von circa vier Kilometern ein Areal von rund sechs Quadratkilometern.

Lichtsprache des Blue Port Hamburg

Die Lichtsprache setzt auf zeichnerisches Modellieren, auf Leuchten und Reflexion. Anders als zum Beispiel bei Schiffstaufen wird auf den Einsatz von großkalibrigen Scheinwerfern/ Beamern/ Space Canons etc. verzichtet. Zu rund 75 Prozent werden die vorhandenen Lichtquellen (Betriebslicht, Wegelicht, öffentliche Beleuchtung, Schiffsbeleuchtung) benutzt. Durch Austausch der Leuchtmittel (blaue Lampen) oder Befilterung auf Blau ergibt sich ein ausgeglichenes Energiebild. Bei zusätzlichen Leuchten kommen ausschließlich Standard-Leuchtstoffröhren und LED zum Einsatz.

Künstlerischer Lichtraum

Konzeptionelles Ziel ist die Verwirklichung eines vielschichtigen künstlerischen Lichtraumes, dessen Komponenten ‚Struktur’ und ‚Wandel’  bildprägend und stilbildend wirksam werden. Die künstlerische und monochromatische Beschreibung eines überaus bekannten und beanspruchten Terrains ist ein eigenes Spiel aus Reduktion und präziser Linienführung, Taktung und Rhythmisierung.

Hafen wird zum künstlerischen Lichtraum
Die maritime, von Logistik und Industrie geprägte Meile, entwickelt sich zu einem vielfältigen urbanen Raum mit Wohnquartieren und kulturellen Einrichtungen.
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