Aktien & Wertpapiere Börse Hamburg

Viele Hamburger kennen das altehrwürdige Gebäude am Adolphsplatz direkt an der Rückseite des Hamburger Rathauses, welches übrigens erst 25 Jahre später erbaut wurde: Hier ist die Hamburger Börse zusammen in einem Gebäude mit der Handelskammer Hamburg beheimatet.

Börse

Was viele Hamburger allerdings nicht wissen: Börse Hamburg und Handelskammer teilen eine Jahrhunderte lange gemeinsame Geschichte. Die Börse Hamburg ist ihres Zeichens sogar die älteste der acht deutschen Börsen und eine der ältesten Börsen weltweit. Heute gehört sie nach eigenen Angaben zu den innovativsten Regionalbörsen.

Geschichte der Börse Hamburg

Die Geschichte der Börse Hamburg geht bis ins Jahr 1558 zurück, wo die Kaufleute der Hansestadt beim „Ehrbaren Rat dieser guten Stadt Hamburg“ das Recht einholten, ihre Waren an der Trostbrücke, im damaligen Hafenareal der Hansestadt Hamburg, zu handeln. Der regelmäßige Handel mit Wertpapier begann im Übrigen 1815, ehe die Hamburger Börse 1841 aufgrund des wachsenden Kolonialwarenhandels in das klassizistische Gebäude am Adolphsplatz verlegt wurde. Mit der Allgemeinen Börse, der Getreidebörse, der Versicherungsbörse und der Wertpapierbörse vereint die Börse Hamburg heute vier eigenständige Institutionen unter einem Dach. Außerdem findet man bei der Börse Hamburg die historische Kaffeebörse sowie die Informationsbörsen der Handelskammer Hamburg.

Wertpapierbörse Hamburg

Neben dem klassischen Handel von Aktien, Anleihen, Genussscheinen usw. hat sich die Börse Hamburg auf den Handel von offenen Fonds, geschlossene Fonds und gebrauchte Lebensversicherungsverträge spezialisiert. Seit 1999 gehört die Börse Hamburg zusammen mit der Börse Hannover zur gemeinsamen Trägergesellschaft BÖAG Börsen AG. Als regionaler Index gilt der HASPAX, ausgegeben von der Hamburger Sparkasse (Haspa), in dem 25 börsennotierte Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg zusammengefasst sind.