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Borgfelde - Kleiner Stadtteil mit Nähe zur Alster im Herzen der Hansestadt

Vielen nicht als eigener Stadtteil bekannt: Das auf den ersten Blick eher unscheinbare Hamburg-Borgfelde wird geprägt durch sein vielfältiges Sportangebot und seine Pflegeeinrichtungen.

 

Bilder: Borgfelde
Das Hiobs-Hospital in der Bürgerweide (Bild: Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de)

Borgfelde zählt mit seinen rund 7.100 Einwohnern und einer Fläche von nur 0,9 Quadratkilometern zu den kleinsten und einwohnerschwächsten Stadtteilen Hamburgs. Südöstlich zur Außenalster und angrenzend an St. Georg erreicht man den recht zentral gelegenen Stadtteil über nur wenige Stationen mit der S-Bahn vom Hamburger Hauptbahnhof.

Über die Herkunft des Namens Borgfelde kursieren verschiedene Annahmen, gesichert jedoch ist, dass Borgfelde ursprünglich ein Feld war. Dieses Feld diente den Bürgern (plattdeutsch "Borger" oder "Börger") in früheren Zeiten als Weideland für das in der Stadt untergebrachte Vieh. Daher rührt auch der Name "Bürgerweide", einer den Stadtteil nach Norden abgrenzenden Straße. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Borgfelde im Zuge des Hamburger Feuersturms zu großen Teilen durch die abgeworfenen Bomben zerstört. Dem Wiederaufbau verdankt Borgfelde seine typische Nachkriegs-Zeilenbauweise.

 

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