„Nicht so viele Talente zurücklassen“
Pressekonferenz mit Migranten-Eltern und Schulsenatorin Christa Goetsch anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Broschüre
„Wir möchten Eltern darin bestärken, sich für den Bildungserfolg ihrer Kinder aktiv einzusetzen. Damit wir gemeinsam die immer noch bestehende Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund überwinden und nicht wie bisher so viele Talente zurücklassen“, sagte Goetsch.
In der mehrsprachigen Publikation werden 17 Hamburger Eltern mit Zuwanderungsgeschichte, porträtiert, die sich vorbildlich für die Bildung ihrer Kinder einsetzen. Die Broschüre wird an Hamburger Schulen verteilt, die viele Schüler mit Migrationshintergrund haben und für diese Veranstaltungen wie z. B. interkulturelle Elternabende organisieren. Die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. (ASM) und die Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung von jungen Migrantinnen und Migranten (BQM) haben die Publikation produziert.
„Es geht nicht nur darum, zu Elternabenden zu gehen. Elternkooperation hat viele Seiten und diese werden in der Broschüre gezeigt“, sagte Dr. Alexei Medvedev von der BQM. „Die vorgestellten Familien sind Vorbilder für andere Familien mit Migrationshintergrund, die von Lehrern häufig nicht erreicht werden“, so Susanne Dorn, PR-Referentin der ASM.
Finanziert wurde die Broschüre von der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung, der Robert Bosch Stiftung, der Arbeitsgemeinschaft türkischer Unternehmer und Existenzgründer e.V (ATU), der KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V und der ASM.
Pressekontakte:
Funda Erler
PR-Referentin
BQM Haus der Wirtschaft
Tel.: 040 637855-39
E-Mail: erler@kwb.de
Susanne Dorn
PR-Referentin
ASM e.V. c/o Handelskammer Hamburg
Tel.: 040 361 38-769
E-Mail: susanne.dorn@asm-hh.de

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