Eröffnung des Zentrums zur Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung und Erforschung schulischer Entwicklungsprozesse
Erziehungswissenschaftliche Fachtagung mit Bildungssenatorin Christa Goetsch und Vize-Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Holger Fischer
Das Zentrum zur Unterstützung der wissenschaftlichen Begleitung und Erforschung schulischer Entwicklungsprozesse (ZUSE) wurde heute feierlich eröffnet. Auf der öffentlichen Fachtagung „Wissen für Handeln – Ansätze zur Neugestaltung des Verhältnisses von Bildungsforschung und Bildungspolitik“ hielten Bildungssenatorin Christa Goetsch, der Vize-Präsident für Studium und Lehre der Universität Hamburg, Prof. Dr. Holger Fischer sowie der Dekan der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, Prof. Dr. Karl Dieter Schuck ein Grußwort.
Christa Goetsch, Senatorin der Behörde für Schule und Berufsbildung:
„Mit Hilfe des ZUSE lassen wir die Schulreform auf den wissenschaftlichen Prüfstand stellen. Die Beurteilung wird in die Konzeption und inhaltliche Umsetzung von einzelnen Reformschritten eingebunden. Mit dieser in Deutschland einzigartigen Schnittstelle wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Bildungsforschung einerseits und Bildungspolitik und -verwaltung andererseits weiter verbessern.“
Prof. Dr. Holger Fischer, Vize-Präsident der Universität Hamburg für Studium und Lehre:
„Ich freue mich, dass durch das ZUSE die Kooperation zwischen Universität und Behörde für Schule und Berufsbildung noch stärker verankert wird. Als Transferstelle zwischen Forschung, Praxis und Politik ist die Gründung dieses bundesweit einmaligen Zentrums ein weiterer Meilenstein in der Hamburger Reform der Lehrerbildung.“
Das ZUSE
Das am 02. Dezember 2009 gegründete ZUSE ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Hamburg, der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft und der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB). Es hat die Aufgabe, die BSB bei der Konzeption, Ausschreibung, Vergabe und Begleitung von wissenschaftlichen Projekten zu unterstützen. Dazu gehört unter anderem die am 03. Juni.2010 veröffentlichte europaweite Ausschreibung zur Evaluation der Schulreform. Ferner bietet es allen Mitgliedern der Universität, die Forschungsprojekte im und zum Bildungssystem durchführen wollen, konzeptionelle und organisatorische Unterstützung an. Übergreifendes Ziel ist es, den wissenschaftlichen Ertrag von Bildungsforschungsprojekten in die schulischen Reformprozesse eingehen und im Schulalltag wirksam werden zu lassen. Das Zentrum ist bundesweit das erste seiner Art. Mit der Gründung betreten die Universität und die BSB Neuland und übernehmen damit eine Vorreiterrolle für die Stärkung einer evidenzbasierten Bildungspolitik.
Rückfragen:
Melanie Nickel
stellv. Pressesprecherin der Behörde für Schule und Berufsbildung
Tel.: (040) 428 63 - 3497
E-Mail: melanie.nickel@bsb.hamburg.de
Universität Hamburg
Pressestelle
Tel.: (040) 42838-2968
-MailE: presse@uni-hamburg.de

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