Behörde für Schule und Berufsbildung

Arbeitsbereich BQ-K Datengestützte Schulentwicklung mit KESS

Datengestützte Schulentwicklung mit KESS

IfBQ BQ-FDer Arbeitsbereich Datengestützte Schulentwicklung mit KESS unterstützt und begleitet Schulen des Schulversuchs „Sechsjährige Grundschule“ und Stadtteilschulen bei schulinternen Evaluationsvorhaben mit dem Erhebungsinstrumentarium und dem Referenzrahmen der Hamburger Studie „Kompetenzen und Einstellungen von Schülerinnen und Schülern“ (KESS).

Im Rahmen der KESS-Studie (2003 – 2011/2012) wurden die Lernstände und Lernentwicklungen sowie die fachbezogenen Einstellungen und Selbstkonzepte eines vollständigen Hamburger Schülerjahrgangs vom Ende der Grundschule (Schuljahr 2002/03) bis zum Ende der gymnasialen Oberstufe [Schuljahr 2010/11 (G 8) bzw. Schuljahr 2011/12 (G 9)] zu fünf Testzeitpunkten systematisch erfasst. Die Schülerinnen und Schüler des KESS-Jahrgangs haben ihre Schullaufbahnen unter den institutionellen Rahmenbedingungen des gegliederten Hamburger Schulsystems durchlaufen. Sie stellen somit eine wichtige Vergleichsgrundlage (Benchmark) für aktuelle externe und interne Evaluationsvorhaben im Rahmen der datengestützten Schulentwicklung und Qualitätssicherung dar.

Das KESS-Instrumentarium

Das KESS-Instrumentarium umfasst Kompetenztests in den Bereichen:

  • Deutsch (Leseverständnis, Orthografie, Textproduktion),
  • Englisch (Allgemeines Sprachverständnis),
  • Mathematik,
  • Naturwissenschaften,
  • Gesellschaftswissenschaften (Politik, Wirtschaft, Religion, Gesellschaft) sowie
  • Schülerfragbögen zu den fachbezogenen Einstellungen und Selbstkonzepten.

Die Testaufgaben stammen u. a. aus dem Hamburger Kombinierten Schulleistungstest für vierte und fünfte Klassen (KS-HAM 4/5), dem Hamburger Schulleistungstest für achte und neunte Klassen (SL-HAM 8/9), dem Hamburger Schulleistungstest für zehnte und elfte Klassen (SL-HAM 10/11) sowie aus den internationalen Studien PIRLS, TIMSS, PISA, CIVIC sowie ETiK-International.

Die Lernstände und Lernentwicklungen der Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen datengestützter interner Schul- bzw. Unterrichtsevaluation mit den KESS-Instrumenten erfasst werden, werden auf einer für Hamburg normierten Skalenmetrik verortet, die einen direkten und methodisch abgesicherten Vergleich verschiedener Schülerjahrgänge einer Schule ermöglicht.

Mit der Teilnahme an der hamburgweiten KESS-Untersuchung hat ein Großteil der Hamburger Schulen bereits ihren eigenen „KESS-Jahrgang“ und somit ihren standardisierten schulinternen Referenzrahmen. Mit jeder weiteren KESS-Testung ist es nun möglich, die Auswirkungen und die Nachhaltigkeit von Maßnahmen der Schul- und Unterrichtsentwicklung seit der Einführung der Stadtteilschulen und der Profiloberstufe empirisch sichtbar zu machen.

Die Ergebnisse der Kompetenztests werden im Zusammenhang mit dem soziodemografischen und -kulturellen Hintergrund sowie den fachbezogenen Einstellungen und Selbstkonzepten aufbereitet und innerhalb von vier bis sechs Wochen nach der Testung den Schulen zur Verfügung gestellt und auf Wunsch gemeinsam ausgewertet.

Schulinterne Evaluation

Geschützter Schulbereich wird eingerichtet.

Miles

MILES - Methodological Issues in Longitudinal Educational Studies

Gemeinschaftsschule Berlin

Die Gemeinschaftsschule als Pilotprojekt