Behörde für Schule und Berufsbildung

Unabhängige Beratungsangebote Ombudsstelle Inklusive Bildung

Die Ombudsstelle Inklusive Bildung hat im Schulinformations­zentrum (SIZ) in der Hamburger Straße 125a ihre Arbeit aufgenommen. Sie ergänzt damit die Beratungsangebote für Sorgeberechtigte mit Schülerinnen und Schüler, die sonderpädagogischem Förderbedarf haben, und bietet kostenlose, neutrale sowie unabhängige Hilfe bei Fragen der sonderpäda­gogischen Förderung. Darüber hinaus beraten und vermitteln die Ombudspersonen in Konfliktfällen und bei Widerspruchsverfahren. Das Angebot richtet sich dabei an die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern.

Ombudsstelle Inklusive Bildung

„Über die bestehenden schulischen Beratungsangebote hinaus möchten wir mit dieser Ombudsstelle gezielt Eltern und Schülerinnen und Schüler unterstützen, die konkreten Beratungs- und Unterstützungsbedarf bei der Umsetzung der Inklusion haben. Die drei Ombudsfrauen und der Ombudsmann können von Eltern und Schülerinnen und Schülern um Rat gebeten aber auch in konkreten Konfliktfällen als Vermittler eingeschaltet werden", erklärt Schulsenator Ties Rabe.

Die Einrichtung ist damit ein weiteres Element im Konzept „Inklusive Bildung an Hamburger Schulen“ , das die Bürgerschaft im Juni 2012 beschlossen hat. Bis Ende 2018 werden nach der Einsetzungsverfügung folgende vier Ombudspersonen Informationen und Hilfestellungen geben.   

  • Uta Buresch, ehemalige Oberstudienrätin an Sonderschulen
  • Dagmar Uentzelmann, ehemalige leitende Oberschulrätin
  • Birgit Zeidler, ehemalige Schulleiterin und Leiterin Studienseminar für Lehrämter an Hamburger Schulen
  • Dr. Jürgen Näther, ehemaliger Leiter des Amtes für Kindertagesbetreuung der Behörde für Schule und Berufsbildung

Die Ombudspersonen sind ehrenamtlich tätig und verfügen über einen breiten Erfahrungsschatz im Hamburgischen Bildungswesen sowie im Bereich der sonderpädagogischen  Förderung. Die drei Ombudsfrauen und der Ombudsmann sind unabhängig und dem Grundsatz der Vertraulichkeit verpflichtet. Ab sofort bieten die Ombudspersonen jeden Dienstag von 14 bis 18 Uhr eine öffentliche Sprechstunde an.

„Ich danke Frau Buresch, Frau Uentzelmann, Frau Zeidler und Herrn Dr. Näther für ihr Engagement. Die Behörde für Schule und Berufsbildung wird die Arbeit der Ombudsstelle nach Kräften unterstützen", sagt Senator Rabe

vergrößern Kristiane Harrendorf Kristiane Harrendorf (Bild: Michael Reichmann/ BSB) Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle der Ombudsstelle ist Kristiane Harrendorf. Die Geschäftsstelle ist montags und dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter Telefon 040/428 63 - 27 33 erreichbar. Anfragen können auch per E-Mail unter ombudsstelle-inklusion@bsb.hamburg.de an die Geschäftsstelle gerichtet werden. Auch für die Geschäftsstelle gilt der Grundsatz der Vertraulichkeit.

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