Behörde für Schule und Berufsbildung

Schulbau Baubeginn: Grundstein für den Campus Steilshoop gelegt

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung haben die Bauarbeiten am neuen Campus Steilshoop offiziell begonnen. Im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung entstehen bis zum Sommer 2019 eine Grund- und Stadtteilschule und ein Quartierszentrum mit einer vielfältigen Nutzerschaft. Unter Beteiligung von Staatssekretär Gunther Adler (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat), der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer sowie des Bauherrn legten Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Bildungssenator Ties Rabe und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff heute den Grundstein für das Projekt, in das Hamburg rund 43,4 Millionen Euro investiert.

Baubeginn Campus Steilshoop

Bildungssenator Ties Rabe: „Wir wollen in Steilshoop eine schöne Schule bauen und diese mit einem einzigartigen Quartierszentrum verbinden. Unser Motto ist: Die beste Schule ist die Schule nebenan. Getreu diesem Motto möchten wir in allen Stadtteilen hervorragende Schulen bauen. Hier wollen wir zusätzlich dem Stadtteil insgesamt Rückenwind geben und ihn attraktiver machen.“

Stadtentwicklungssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Der geplante Campus Steilshoop zeigt, wofür Integrierte Stadt­teilentwicklung in Hamburg steht: fachübergreifend und gemeinsam mit Partnern eine Strategie für die Quartiere zu entwickeln und umzusetzen, die besondere soziale Probleme und Herausforderungen haben. Ziel ist es, die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohnern zu verbessern. Dazu gehören die Bündelung finanzieller Mittel und die Beteiligung der Bürgerinnen als entscheidende Erfolgsfaktoren.“

Der Campus Steilshoop verbindet in zwei Gebäuden schulische und nachbarschaftliche Nutzung und schafft aus der Mitte Steilshoops heraus einen direkten Zugang zum Bramfelder See. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 43,4 Millionen Euro, davon rund 7,9 Millionen für das Quartierszentrum. Die Errichtung des Quartierszentrums wird mit rund 3,5 Millionen Euro Städtebaufördermitteln aus  dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie aus Mitteln der Hamburgischen Bürgerschaft, des Bezirks Wandsbek und weiterer Behörden gefördert. Darin enthalten sind Bundesmittel in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro.

Das Schulgebäude bietet Platz für mehr als 900 Schülerinnen und Schüler und vereint Grund- und Stadtteilschule. Das gegenüber liegende Quartierszentrum wird von einer Filiale der Hamburger Bücherhallen über ein Haus der Jugend bis zu Beratungsangeboten für die Erwachsenenbildung mehr als ein Dutzend Nutzerinnen und Nutzer unter einem Dach beherbergen.

Abgestimmte Planung sorgt für intelligente Nutzungsmöglichkeiten

Im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung ging den eigentlichen Baumaßnahmen eine intensive Planungsphase unter Beteiligung der späteren Nutzerinnen und Nutzer voraus. Bereits im Jahr 2014 konnte der Architekturwettbewerb abgeschlossen werden, den das Berliner Büro Hascher Jehle Planen und Beraten für sich entschieden hatte. SBH | Schulbau Hamburg errichtet als städtischer Realisierungsträger neben der Schule auch das Quartierszentrum.

Ewald Rowohlt, Geschäftsführer des Bauherrn SBH | Schulbau Hamburg: „Nach einer intensiven Planungs- und Vorbereitungszeit beginnt jetzt mit den eigentlichen Bauarbeiten die spannendste Phase des Projekts. Es ist hier gelungen, durch eine gute Beteiligung ein hervorragendes Nutzungskonzept zu entwickeln, dass vielfache Mit- und Mehrfachnutzungen der Räume ermöglicht.“ 

Die Schule im Westen und das Quartierszentrum im Osten sind über einen gemeinsamen Vorplatz erreichbar. Der zentrale Haupteingang der Schule führt in ein großes Foyer, das Zentrum und Treffpunkt der Schule wird. Der Schulhof befindet sich geschützt auf der vom Vorplatz abgewandten Westseite. Bibliothek und Fachräume stehen beiden Schulen zur Verfügung. Verschiedene Angebote, wie zum Beispiel die Mensa, können von allen Einrichtungen genutzt werden. Die Angebote des Quartierszentrums werden je nach Grad ihrer öffentlichen Ausrichtung im Haus verteilt: So werden der Stadtteiltreff AGDAZ und die Bücherhalle direkt von der Straße aus erreichbar sein, die anderen Erdgeschossnutzer wie das Haus der Jugend vom Vorplatz aus über ein zentrales Foyer. Verschiedene weitere Angebote wie die Volkshochschule und die Elternschule beziehen Räume im Obergeschoss.

Stand der Baumaßnahme und weiterer Ablauf

Ein vorheriger Umzug der Beruflichen Schule H 20 sowie die Unterbringung der bereits vorhandenen bezirklichen Einrichtungen an anderen Standorten ermöglichten den Beginn der Abbrucharbeiten im vergangenen Jahr. Zurzeit laufen die Rohbauarbeiten im Erdgeschoss. Der Abschluss der Baumaßnahmen ist für den Sommer 2019 geplant, dann können die neuen Nutzer einziehen. Anschließend erfolgen die Neugestaltung der Außenanlagen sowie der Abbruch der restlichen Schulgebäude. Erhalten bleiben die in unmittelbarer Nähe befindliche Kindertagesstätte sowie die Sporthalle.

SBH | Schulbau Hamburg  www.hamburg.de/schulbau

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