Behörde für Schule und Berufsbildung

Online-Bewerbungen Ausschreibung von Stellen für Schulleitungen und deren Stellvertretungen an staatlichen Schulen in Hamburg

Ausschreibung von Stellen für Schulleitungen und deren Stellvertretungen an staatlichen Schulen in Hamburg

Zu den Ausschreibungstexten

Allgemeines

Die Behörde für Schule und Berufsbildung legt Wert auf Gendergerechtigkeit in den Schulen. Sie begrüßt es, wenn sich der Anteil vom unterrepräsentierten Geschlecht erhöht. In der Regel bezieht sich das unterrepräsentierte Geschlecht in den Grundschulen auf männliche Beschäftigte und in den Stadtteilschulen sowie den Gymnasien auf weibliche Beschäftigte, jeweils abhängig von der Geschlechterverteilung in der ausschreibenden Schule. Weitere Hinweise finden Sie in der Stellenausschreibung.

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung, es sei denn, in den jeweiligen Stellenausschreibungen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Arbeitsplatz nicht für die Besetzung mit einer Schwerbehinderten bzw. einem Schwerbehinderten geeignet ist.
   
   

Aufgaben:

Leitung bzw. Stellvertretung der Leiterin oder des Leiters einer Schule gem. § 89 Hamburgisches Schulgesetz und Nr. 3 der Dienstanweisung für Lehrerinnen und Lehrer vom 01.07.2014.

Persönliche Voraussetzungen:

Bewerberinnen und Bewerber sollen die Befähigung für das Regellehramt der entsprechenden Schulform haben und über umfassende unterrichtliche Erfahrungen und gründliche Fachkenntnisse verfügen. Hierüber hinausgehende leitungsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten sind erforderlich.

Erwartet werden vor allem

  • kommunikative und soziale Kompetenz
  • Fähigkeit, gegensätzliche Anforderungen auszuhalten, zwischen unterschiedlichen Positionen zu vermitteln, Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen
  • Fähigkeit, mit Konflikten produktiv umzugehen
  • Fähigkeit und Interesse, im Team zu arbeiten und Aufgaben zu delegieren
  • Innovationsbereitschaft
  • Organisationsgeschick
  • Fähigkeit und Bereitschaft, bildungspolitische und gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge wahrzunehmen
  • Fähigkeit, mit außerschulischen Stellen zusammenzuarbeiten
  • Bereitschaft zur Weiterbildung in den o. g. Aufgabenfeldern

Bewerberinnen und Bewerber, die solche Kompetenzen durch Fortbildung und/oder spezifische berufliche Aktivitäten und Erfahrungen – ggf. auch außerschulisch – erworben haben, werden gebeten, dies durch Hochladen der entsprechenden Dokumente in ihrer Bewerbung zu dokumentieren.

Die Bewerbung soll aussagefähige Unterlagen über den persönlichen und beruflichen Werdegang und konzeptionelle Vorstellungen zur ausgeschriebenen Funktion enthalten.

Einstufung:

Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter bzw. stellvertretende Schulleiterin/Schulleiter erhält während der Bewährungszeit (§ 94 Abs. 1 Satz 3 HmbSG) keine herausgehobene Besoldung. Nach Bewährung ist die endgültige Bestellung (§ 94 Abs. 2 HmbSG) und bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen die Ernennung in ein der Schulform und der Schülerzahl entsprechendes Amt (z. B. Rektorin/Rektor; Oberstudiendirektorin/Oberstudiendirektor; Leitende Gesamtschuldirektorin/Leitender Gesamtschuldirektor) vorgesehen. Die konkrete Einstufung ist der jeweiligen Stellenausschreibung zu entnehmen. 

Die Führungsposition einer Schulleiterin bzw. eines Schulleiters wird gemäß § 5 des Hamburgischen Beamtengesetzes – nach Bewährung auf dem Dienstposten – zunächst im Beamtenverhältnis auf Probe verliehen. Diese Regelung gilt nicht für schulische Funktionsämter unterhalb der Schulleitung, also für stellvertretende Schulleitungen, Zweite Konrektorinnen und Zweite Konrektoren, Abteilungsleitungen, didaktische Leitungen, Koordinatorinnen und Koordinatoren. Diese Ämter (z. B. Konrektorin/Konrektor; Studiendirektorin/Studiendirektor) werden auf Lebenszeit übertragen.