Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Hamburg-Altona-Diebsteich Öffentliche Auftaktveranstaltung zu den vorbereitenden Untersuchungen für das Umfeld des künftigen Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich informieren

Am Montag, den 7. Mai 2018 informiert die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung über den jetzt startenden Prozess der vorbereitenden Untersuchungen für das Umfeld des künftigen Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben während der Veranstaltung Gelegenheit,  Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen. Mit der Verlagerung des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona wird das direkte Umfeld deutlich an Zentralität gewinnen. Es soll sich zu einem modernen und urbanen Stadtquartier entwickeln, das weiterhin durch Arbeitsstätten,  produzierendes Gewerbe, Sport und Grün geprägt sein wird. Gemeinsam mit den Anliegern sowie und der interessierten Öffentlichkeit sollen in den kommenden Monaten Zielvorstellungen für die Entwicklung und Neuordnung des Gebietes erarbeitet werden.

Neuer Fern-und Regionalbahnhof Hamburg-Altona am Diebsteich

Öffentliche Auftaktveranstaltung

Vorbereitende Untersuchungen für das Umfeld des künftigen Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich

am Montag, den 7. Mai 2018 um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr)
im Kultur- und Kommunikationszentrum Fabrik Hamburg-Altona,
Barnerstraße 36, 22765 Hamburg 

Bereits ab 18.00 Uhr können Interessierte Ausstellungstafeln einsehen und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Behörde sprechen. 

Vor der Veranstaltung finden um 16.00 Uhr bzw. 17.00 Uhr einstündige Führungen zur Geschichte des Diebsteich-Areals statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird  um eine Anmeldung über diebsteich-mittealtona@steg-hamburg.de gebeten.

Das Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme liegt an der Nahtstelle zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel und umfasst eine Fläche von rund 70 Hektar. Es liegt in direkter Nähe der Mitte Altona und des Holstenquartiers und ist rund 1,9 Kilometer vom Altonaer Zentrum (Große Bergstraße/Ottenser Hauptstraße) sowie 1,5 Kilometer vom Eimsbütteler Zentrum (Osterstraße) entfernt.

Mit den vorbereitenden Untersuchungen soll die städtebauliche Entwicklung des Gebiets gesteuert werden. Dazu erstellt die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zusammen mit einem Konsortium von Planerinnen und Planern einen Rahmenplan. Mit diesem werden die städtebaulichen, freiraumplanerischen und verkehrlichen Ziele für das Stadtquartier unter Beteiligung der Eigentümer, Gewerbetreibenden, Mieter, Pächter und der Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Ebenso sind die Bezirksämter Altona und Eimsbüttel in die Erarbeitung des Rahmenplans und die vorbereitenden Untersuchungen eingebunden, um neben den gesamtstädtischen auch lokale und bezirkliche Belange optimal berücksichtigen zu können.

Hintergrund:

Vorbereitende Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme

Die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme ist ein Instrument, mit dem bedeutende komplexe städtebauliche Aufgaben einheitlich und zügig bewältigt werden können. Das Baugesetzbuch sieht in § 165 Absatz 4 die Durchführung vorbereitender Untersuchungen vor, um herauszufinden, ob die Voraussetzungen für die förmliche Festlegung des Untersuchungsgebiets als städtebaulicher Entwicklungsbereich erfüllt sind. Durch die vorbereitenden Untersuchungen werden die Rahmenbedingungen, Möglichkeiten, Hindernisse sowie Chancen und Risiken einer städtebaulichen Entwicklung des Umfelds des künftigen Fernbahnhofs Hamburg-Altona analysiert.

Gegenstand der vorbereitenden Untersuchungen sind insbesondere Feststellungen über die Notwendigkeit der Entwicklung des Gebiets, eine Analyse der Ausgangslage etwa durch die Ermittlung der sozialen, strukturellen und städtebaulichen sowie der Eigentumsverhältnisse, die Erarbeitung der anzustrebenden allgemeinen Ziele der Entwicklung und eines groben Entwicklungskonzeptes,  Feststellungen über die Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer, die Prüfung der Erforderlichkeit des besonderen entwicklungsrechtlichen Instrumentariums sowie die Einschätzung der zügigen Durchführbarkeit der Maßnahme.

Verordnung zur Begründung eines besonderen Vorkaufsrechts

Eine Verordnung zur Begründung eines besonderen Vorkaufsrechts gibt der Stadt im Frühstadium der Vorbereitung städtebaulicher Entwicklungsmaßnahmen die Möglichkeit, Grundstücke zu kaufen. Ziel dabei ist es, spätere städtebauliche Maßnahmen leichter durchführen zu können. Die Vorkaufsrechtsverordnung dient nicht der Erleichterung des allgemeinen Grunderwerbs Hamburgs, sondern muss dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Anders als ein Ankaufsrecht setzt die Ausübung eines Vorkaufsrechts voraus, dass ein Kaufvertrag zwischen dem Verkäufer und einem Dritten geschlossen worden ist, in den Hamburg anstelle des Dritten eintritt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu den vorbereitenden Untersuchungen finden Sie auch online unter www.hamburg.de/diebsteich-mittealtona.
 

Rückfragen der Medien

Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Telefon: (040) 428 40 – 2051 
E-Mail: pressestelle@bsw.hamburg.de
 


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