Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Hamburger Mietenspiegel 2017 Mieterbefragung startet

Die Befragung von Hamburger Mieterhaushalten für den nächsten Mietenspiegel der Freien und Hansestadt Hamburg hat begonnen.

Mieterbefragung startet

Rund 120.000 Haushalte erhalten in den kommen Tagen den Befragungsbogen vom Institut F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH, das von der Stadt mit der Erhebung beauftragt wurde. Der Mietenspiegel 2017 erscheint im 4. Quartal dieses Jahres und wird allen Interessierten kostenlos zur Verfügung stehen.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Der Hamburger Mietenspiegel ist von großer Bedeutung für den Interessenausgleich zwischen Mietern und Vermietern in unserer Stadt und trägt maßgeblich zu einem respektvollen Miteinander bei. Allen Hamburgerinnen und Hamburgern steht der Mietenspiegel kostenlos zur Verfügung, um sich über die ortsübliche Vergleichsmiete zu informieren, die abhängig ist von Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Wohnlage der jeweiligen Wohnung. Um möglichst viele Mieten im Mietenspiegel berücksichtigen zu können, ist eine hohe Beteiligung an der Befragung wichtig. Ich bitte daher alle angeschriebenen Mieterinnen und Mieter ausdrücklich, sich auch im eigenen Interesse an der Befragung zu beteiligen.“

Die Befragung der durch eine repräsentative Zufallsstichprobe ermittelten Haushalte beginnt Anfang April und dauert rund 15 Wochen. Die Erhebung erfolgt in zwei Schritten: Zunächst klärt das beauftragte Forschungsinstitut mittels eines Fragebogens, ob die jeweilige Wohnung für die Erhebung in Frage kommt. Berücksichtigt werden z. B. nur Mieten für freifinanzierte Wohnungen, die in den letzten vier Jahren neu vereinbart oder angepasst wurden. Ist dies der Fall, führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von F + B im zweiten Schritt ein persönliches Interview mit einem Mieter bzw. einer Mieterin aus dem angeschriebenen Haushalt.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, und der Datenschutz ist selbstverständlich gewährleistet. Im Anschluss wertet das Forschungsinstitut die Daten anonym aus, wobei alle gültigen Interviews in die Mietenspiegeltabelle einfließen.

Eine hohe Beteiligung der angeschriebenen Mieterinnen und Mieter trägt entscheidend dazu bei, ein möglichst getreues Abbild des für den Mietenspiegel relevanten Wohnungsbestands zu erhalten. 2015 waren das rund 530.000 Wohnungen. Das Gleiche gilt für die Erhebung bei den ebenfalls mittels repräsentativer Zufallsstichprobe ausgewählten Vermietern, die im Anschluss an die Mieterbefragung erfolgt. Die Veröffentlichung des Mietenspiegels 2017 erfolgt Ende dieses Jahres.

Hintergrund: Der Hamburger Mietenspiegel

Der Hamburger Mietenspiegel erscheint seit 1976 alle zwei Jahre. Er gibt einen Überblick über die ortsübliche Vergleichsmiete für frei finanzierte Wohnungen jeweils vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit. Der Mietenspiegel hat seine Grundlage im Bürgerlichen Gesetzbuch. Für die Mietenspiegelerhebung werden nach den gesetzlichen Vorgaben nur Mieten berücksichtigt, die in den letzten vier Jahren neu vereinbart oder angepasst wurden und keiner Preisbindung unterliegen. Die Erstellung des Mietenspiegels erfolgt unter der Federführung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und wird von einem Arbeitskreis begleitet, dem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Mieter- und Vermieterorganisationen sowie der Gerichte angehören.

Allgemeine Informationen, den aktuell gültigen Mietenspiegel 2015 und eine interaktive Wohnlagenkarte finden Sie online unter www.hamburg.de/mietenspiegel.

Rückfragen der Medien
Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Constanze von Szombathely
Telefon: (040) 428 40 – 2051
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