Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

IBA Planungsverfahren Spreehafenviertel

IBA Hamburg startet Planungen für neues Quartier im Norden der Elbinsel Wilhelmsburg

Im Norden von Wilhelmsburg entwickelt die IBA Hamburg zwischen dem gründerzeitlichen Reiherstiegviertel, dem Ernst-August-Kanal und dem Spreehafen ein neues Quartier mit rund 1.000 Wohneinheiten. Auf dem rund 20 Hektar großen dreieckigen Gelände soll eine lebendige Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Freizeit und Sport entstehen. Aufbauend auf den guten Erfahrungen aus den Planungsprozessen für das Wilhelmsburger  Rathausviertel und das Elbinselquartier sind über das gesamte Verfahren hinweg diverse Workshops, Aktionen im Stadtteil, Befragungen sowie Online- und aufsuchende Beteiligung geplant. Am 15.06.2017 findet die Auftaktveranstaltung im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt. Im November 2017 soll der Sieger im städtebaulich-freiraumplanerischen Verfahren feststehen.  

Planungsverfahren Spreehafenviertel

Das Projektgebiet befindet sich in einem direkten Spannungsfeld zwischen Wohnvierteln, einem Gewerbegebiet und dem Hafen und bietet die Möglichkeit, am Südufer des Spreehafens eine neue Stadtkante für Wilhelmsburg auszubilden. Das Ziel ist, ein urbanes, an den Bedarfen der künftig dort lebenden Menschen orientiertes Quartier mit einer vielfältigen Mischung von Wohnen, Gewerbe und Freizeit zu entwickeln. Neben der Schaffung eines differenzierten, vielfältigen Wohnungsangebotes wird auch der Qualität der öffentlichen und privaten Freiräume eine große Bedeutung zukommen.  

Karen Pein, Geschäftsführerin IBA Hamburg GmbH: „Mit dem Spreehafenviertel gewinnt die neue städtebauliche Achse zwischen dem Spreehafen im Norden und dem Inselpark im Süden weiter an Bedeutung. Insgesamt entstehen in Wilhelmsburg in den nächsten zehn Jahren über 5.000 neue Wohnungen und bedarfsorientierte Infrastruktur wie Kitas, Schulen, Sport- und Freiflächen sowie Geschäfte für den täglichen Bedarf."  

Wie schon in den Verfahren für das Elbinselquartier und das Wilhelmsburger Rathausviertel werden die Bürgerinnen und Bürger mehrmals die Gelegenheit bekommen, eigene Wünsche und Ideen für das Projektgebiet in das Verfahren einfließen zu lassen. Bereits vor der Beauftragung der teilnehmenden Büros sollen im Rahmen einer vorgeschalteten Beteiligung Meinungen, Wünsche, Ideen und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger gesammelt werden. Vom 8. bis zum 28 Juni 2017 sind alle Interessierten eingeladen, sich online unter www.spreehafenviertel.de per interaktiver Karte und Fragebogen zu beteiligen. Weitere Module der vorgeschalteten Beteiligung sind Aktionsstände und Gespräche im Stadtteil. Die Ergebnisse sollen als „Wünsche und Anforderungen“ bereits in das Aufgabenpapier für die teilnehmenden Wettbewerbsbüros einfließen. Im Herbst werden in enger Zusammenarbeit mit den Planungsbüros, Bürgerinnen und Bürgern, Fachexperten und Politik zwei öffentliche Workshops stattfinden. 

Für die Durchführung des Beteiligungsprozesses konnte erneut das Projekt "Perspektiven! - Miteinander planen für die Elbinseln" der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg und seinen Kooperationspartnern, dem Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg und dem vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., gewonnen werden.

Öffentliche Auftaktveranstaltung:

15. Juni 2017, 18.30 Uhr, Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20, 21107 Hamburg
 

Die IBA Hamburg erläutert das Vorhaben, informiert über die nächsten Schritte und sammelt Ideen für das Quartier. Das Projekt „Perspektiven! – Miteinander Planen für die Elbinseln“ erläutert das Beteiligungsverfahren.  

Weitere Informationen finden Sie unter www.spreehafenviertel.de

Über die IBA Hamburg GmbH:

Die IBA Hamburg GmbH bietet als Stadtentwicklungsgesellschaft ganzheitliche Quartiersentwicklung sowohl für innovative Wohnquartiere als auch für zukunftsfähige Gewerbegebiete. Mittlerweile verantwortet die IBA Hamburg GmbH die Quartiersentwicklung in zehn Hamburger Gebieten. Den geographischen Mittelpunkt bilden die Hamburger Elbinseln, deren enormes Entwicklungspotenzial auch nach dem Ende der Internationalen Bauausstellung Hamburg (2006-2013) weiter genutzt werden soll. 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die IBA Hamburg GmbH:

Stefan Laetsch, Pressesprecher IBA Hamburg GmbH
stefan.laetsch@iba-hamburg.de
Tel.: 040 / 226 227 312 oder an presse@iba-hamburg.de