Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Neubauwohnungen 100. Baugemeinschaftsprojekt fertiggestellt

„Baugemeinschaft Jenfelder Au“ hat 20 attraktive Wohnungen im Bezirk Wandsbek geschaffen.

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100. Baugemeinschaft - Ausschreibung Baugemeinschaftspreis

Die der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen zugehörige Agentur für Baugemeinschaften feiert die Fertigstellung des 100. Baugemeinschaftsprojektes, das mit ihrer Unterstützung entstanden ist. Die „Baugemeinschaft Jenfelder Au“ hat im Frühjahr ihr Projekt mit 20 attraktiven Wohnungen im Bezirk Wandsbek bezogen. Dies nimmt die Agentur auch zum Anlass, den „Hamburger Baugemeinschaftspreis 2017“ auszuschreiben, für den sich im Bau befindliche oder bereits fertiggestellte Projekte bewerben können.

Die „Baugemeinschaft Jenfelder Au“ in Jenfeld ist die 100. Baugemeinschaft, die mit Unterstützung der Agentur ein weiteres gemeinschaftsorientiertes und generationenübergreifendes Wohnprojekt in Hamburg geschaffen hat. Hier sind 20 individuelle Wohnungen unter einem Dach im neuen Stadtquartier Jenfelder Au im Bezirk Wandsbek entstanden.

Hamburg hat eine lange und erfolgreiche Tradition mit Baugemeinschaften, die durch die Gründung der städtischen Agentur für Baugemeinschaften im Jahr 2003 besonderes Gewicht erhalten hat. In einer Baugemeinschaft finden sich Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Herkunft zusammen, die gemeinsam ein Mehrfamilienhaus planen, bauen und später bewohnen. Dabei steht die Umsetzung des eigenen Konzepts und der Wohnwünsche im Vordergrund. Gebaut wird in der Regel als Gemeinschaft von Einzeleigentümern als Selbstnutzer oder als genossenschaftliches und meist öffentlich gefördertes Projekt. Hamburg hat mit der Agentur für Baugemeinschaften bereits frühzeitig erkannt, wie wichtig Baugemeinschaften für die Stabilisierung und Belebung von Quartieren sein können und berät seither die Gruppen, vergibt städtische Grundstücke an Baugemeinschaften und setzt sich für deren Belange ein.

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Die Bedeutung von Baugemeinschaften liegt für die Stadt nicht nur in der Anzahl des geschaffenen Wohnraums, sondern darüber hinaus in der besonderen Qualität jedes einzelnen Projekts. In einer Baugemeinschaft sind die Mitglieder von Anfang an in den Planungsprozess involviert, identifizieren sich stark mit ihrem Projekt und wollen zumeist nicht nur im gegenseitigen Miteinander wohnen, sondern sich auch in ihre Nachbarschaft einbringen. Das fördert das Zusammenleben insgesamt und tut dem gesamten Quartier gut.“

Aus Anlass der 100. Fertigstellung schreibt die Agentur für Baugemeinschaften der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen den „Hamburger Baugemeinschaftspreis 2017“ aus. Die Auszeichnung würdigt Individualität und Vielfalt der gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekte in Hamburg und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Häuser und die darin gelebten Konzepte darzustellen. Darüber hinaus sollen Interessierte Anregungen für eigene Projekte erhalten. Fünf Gruppen von Kriterien werden abgefragt und durch eine unabhängige Jury bewertet. Besonders gelungene Projekte werden mit attraktiven Preisen in zwei Kategorien gewürdigt. Auslobung und Wettbewerbsunterlagen sind unter www.hamburg.de/baugemeinschaften veröffentlicht; Bewerbungen von Projekten sind bis zum 18. September einzureichen.

Die Hamburger Baugemeinschaften sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Projekten und den darin gelebten Konzepten vorzustellen und sich um den Baugemeinschaftspreis 2017 zu bewerben. Die Preisverleihung durch die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, und die Präsentation der Ergebnisse werden am 2. November 2017 im Rahmen des diesjährigen Baugemeinschaftsforums stattfinden.

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