Hamburger Bunker
Hamburgs Unterwelt steckt voller Geschichte: vom Fundament des Bischofsturms bis zum Wasserrückhaltebecken am Berliner Bogen, von Tunneln und Tiefgaragen bis hin zu den steinernen Zeugen des NS-Regimes - den Luftschutzbunkern. Sie stehen unübersehbar in jedem Stadtteil, Tiefbunker gibt es auch, die sieht man nur nicht.
Im Herbst 1940 fiel der Beschluss zum umfangreichen Bunkerbau in Deutschland. Adolf Hitler hatte das "Bunkerbauprogramm" abgesegnet. In den folgenden Jahren entstanden in Hamburg Tausende von Bunkern in verschiedenen Größen und Typen. In keiner anderen Stadt wurden so viele Bunker errichtet. In vielen Bunkern werden Führungen und Seminare angeboten, um die Geschichte ein Stück näher zu bringen.
Bunker in Hamburg
Tiefbunker Hachmannplatz
Es ist der erste Bunker den wir uns anschauen und im Nachhinein auch der beeindruckenste. Aber so haben wir es uns nicht vorgestellt. Eher einen großen kalten leeren Raum. Aber er sieht anders aus. »
Röhrenbunker Tarpenbek
Erbaut wurde der Bunker im Sommer 1940, als einer der ersten Zwei-Röhrenbunker in Hamburg. »
Rundbunker Berliner Tor
Der Tiefbunker am Berliner Tor wurde 1940 gebaut und ist ein so genannter Rundbunker. »
Tiefbunker Steintorwall
Der riesige Tiefbunker am Hauptbahnhof sollte 2700 Menschen Schutz von Luftangriffen bieten. »
Bunkermuseum Hamm
Im Stadtteil Hamm befindet sich Hamburgs einziges Bunkermuseum. Versteckt auf dem Gelände der Wicherskirche findet man ein Stück Geschichte fünf Meter unter der Erde. »


