Rundbunker Berliner Tor
von Nina Klein - 25.06.2008, 17:59 Uhr
Das Konzept eines Rundbunkers ist, Strahlungen und Druck durch seine Form abzuleiten. Allerdings wird durch die Form viel Raum verschenkt, da die Innenausstattung vor allem aus eckigen Gegenständen besteht
In diesem Fall ist die Anlage auch nicht sehr groß, so dass es relativ eng ist. Ursprünglich für 600 Personen gebaut, bietet er heute 480 Personen Platz, auch hier wird im Schichtsystem geschlafen - Tageslicht bekommt man in der Tiefe sowieso nicht zusehen. Aber auch in diesem Bauwerk ist eine Überbelegung während des Krieges der Fall gewesen.
Rundbunker Berliner Tor
So sieht es im Bunker heute aus »
Die Anlage am Bahnhof Berliner Tor befindet sich bis heute in der Zivilschutzbindung. Sie ist aber aufgrund der veränderten weltweiten Bedrohungslage bzw. der Weiterentwicklung der Waffentechnik "nur noch" ein steinernes Zeugnis der jüngsten Geschichte der Stadt Hamburg.
An diesem authentischen Ort sind die Spuren der Geschichte anschaulicher und greifbarer als in einem Museum.
Führungen
Der Verein unter hamburg bietet auch in diesem Bunker Führungen an. Mehr Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link.
Der Verein
Das Ziel des gemeinnützigen Vereins "unter hamburg e.V." ist die Erforschung und Dokumentation sowie die kritische wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte unterirdischer Bauwerke in Hamburg. Die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Institutionen, wie z.B. Bildungseinrichtungen und Behörden sowie Privatpersonen - hier v.a. mit den Eigentümern der Bauwerke - steht dabei im Mittelpunkt.
Adresse
Rundbunker Berliner Tor
Borgfelder Straße 1
20537 Hamburg
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins "unter hamburg e.V.".
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