S-Bahnstation Ottensen Neue Haltestelle soll 2020 fertig sein

Die bereits seit Jahren geplante neue S-Bahnstation Ottensen wird voraussichtlich 2020 in Betrieb genommen. Die Baukosten belaufen sich sich auf rund 20 Millionen.

Neue S-Bahnstation in Ottensen geplant

Neue Haltestelle Ottensen soll 2020 fertig sein, der Baubeginn 2017

Eigentlich war es schon eine "never ending story". Doch nach Jahrzehnten der Diskussion und Planung steht jetzt offenbar der Termin für den neuen S-Bahnhof in Ottensen fest.  Baubeginn soll im Jahr 2017 sein (anhängig vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens), die Fertigstellung der Haltestelle ist für den Sommer 2020 vorgesehen. 

Die neue Haltestelle soll die Fahrgastsituation an der Schnittstelle zwischen den sich rasant entwickelnden Stadtteilen Bahrenfeld und Ottensen verbessern. Nach Schätzung der Bahn werden die Fahrgastzahlen durch die neue Station um fünf Prozent steigen.

In den letzten Jahren hatte sich das Projekt immer wieder verzögert. Ursprünglich sollte der neue S-Bahnhof bereits im Jahr 2017 in Betrieb genommen werden.

Neuer Halt zwischen Altona und Bahrenfeld

Der neue S-Bahnhof Ottensen soll an den Linien S1 und S11 am Übergang zwischen Bahrenfelder Straße und Bahrenfelder Steindamm in Höhe der Thomasstraße entstehen. Auf der Linie S1 wird es somit zwischen Altona und Bahrenfeld einen neuen Halt geben.

Der barrierefreie Hauptzugang mit Aufzug und Straßenunterführung soll unter der Eisenbahnbrücke am Bahrenfelder Steindamm  errichtet werden. Zusätzlich ist eine verglaste Fußgängerbrücke mit Zuwegen zur Gaußstraße und Daimlerstraße geplant.

Der Mittelbahnsteig soll 140 Meter lang und 6,90 Meter breit werden. Über eine Länge von 28 Metern wird er überdacht. Um Platz für den Bahnsteig zu schaffen, muss das S-Bahn-Gleis in Richtung Blankenese nach Norden versetzt werden.

Baukosten belaufen sich auf rund 22,7 Millionen Euro

Die Gesamtkosten für die neue Station werden mit 22,7 Millionen veranschlagt, das ist deutlich mehr, als ursprünglich angenommen. Im Jahr 2012 hatte der Hamburger Senat noch mit 16 Millionen Euro gerechnet.