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100 Jahre Hauptgebäude der Uni gefeiert

Wissenschaftssenatorin Stapelfeldt bekennt sich zu baulichen Investitionen in die Hochschulen

13.05.2011, 16:30 Uhr

Uni Hauptgebäude 484x324
Das Hauptgebäude der Universität Hamburg

(BWF / Daniel Drexelius)

Anlässlich der Übergabe des Hauptgebäudes an die Hamburger Bürger und Bürgerinnen vor 100 Jahren beging die Universität Hamburg heute eine Feierstunde mit rund 250 Gästen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft, darunter auch Angehörige der Familie Siemers und der Stiftung. Den Festvortrag hielt der renommierte Berliner Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth von der Humboldt-Universität zu Berlin. Anlässlich des Jubiläums wurden die Hörsäle H und K nach dem Sozialökonomen Eduard Heimann und dem Juristen und Friedensforscher Albrecht Mendelssohn Bartholdy benannt.

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Im Vordergrund:  Prof. Dr. Dieter Lenzen und Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin, Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt.

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Im Vordergrund: Prof. Dr. Dieter Lenzen und Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin, Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt.
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Prof. Dr.  Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg

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 Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt, Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin.

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Den Festvortrag hielt der renommierte Berliner Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth von der Humboldt-Universität zu Berlin

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Vorne: Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin, Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt und Prof. Dr. Dieter Lenzen.

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Ehrengäste während der Feierlichkeiten zum 100 Jahre Universitäts Hauptgebäude

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Die Rednerinnen und Redner während der Feierlichkeiten zum 100 Jahre Universitäts Hauptgebäude

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(Quelle: BWF) Postkarte versenden Zoom

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Dorothee Stapelfeldt, erinnerte in ihrem Grußwort an die großzügige Initiative des Kaufmanns Edmund J.A. Siemers, dass das Vorlesungsgebäude gebaut werden konnte. „Edmund Siemers war es, der den Bau anstieß und der Stadt schenkte, der am Ende 1,5 Millionen Mark dafür bezahlte und gegenüber dem damaligen Bürgermeister Mönckeberg den prominenten Standort durchsetzte. Dafür müssen wir ihm heute noch dankbar sein; mit dem Hauptgebäude die Universität im Herzen der Stadt zu haben“, sagte die Senatorin. Ebenso dankte sie dem Ehepaar Hannelore und Helmut Greve, das mit seinen großzügigen Spenden die Erweiterung des Gebäudes um seine beiden Flügelbauten ermöglicht hat. 

Für den Wissenschaftsstandort Hamburg sei es von entscheidender Bedeutung, eine exzellente wissenschaftliche Infrastruktur mit hervorragenden Lehr-, Lern- und Forschungsbedingungen zu schaffen. Der aktuelle bauliche Zustand vieler Hochschulgebäude entspräche diesen Anforderungen nicht, sagte die Senatorin. Das gälte in besonderem Maße für die Universität Hamburg mit ihren beiden zentralen Standorten Bundesstraße und Von-Melle-Park. „Es gibt unbestreitbar zusätzliche Raumbedarfe, die dringend erfüllt werden müssen. Will man für Forschung, Lehre und Bildung an der Universität angemessene, moderne und ausreichend dimensionierte Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, werden wir hohe dreistellige Millionenbeträge aufbringen müssen. Hinzu kommen nicht unerhebliche Beträge für die übrigen Hamburger Hochschulen“, betonte Dr. Stapelfeldt. Trotz der ausgesprochen schwierigen Ausgangslage sei der Senat fest entschlossen, die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.   

Im Zentrum stünden dabei zunächst Neubauten an der Bundesstraße für den KlimaCampus, für das MIN-Zentralgebäude und für die Informatik. Aber auch die Lehr-, Lern- und Forschungsbedingungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer am Von-Melle-Park müssten verbessert werden. „Dazu will ich in einem offenen Prozess mit der Universität die Entwicklungsoptionen durch Neubauten, Sanierungen und funktionale Nutzungen der jeweiligen Gebäude diskutieren und anschließend sachgerechte Entscheidungen zum Wohle der Universität treffen“, sagte die Senatorin. Die Stadt stehe insoweit vor einem großen finanziellen und damit auch politischen Kraftakt. „Wissenschaft hat eine große Bedeutung für die Lebenschancen der Menschen und deren individuelle Entwicklungsperspektiven. Sie ist aber vor allem wesentlich für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft“, so Dr. Stapelfeldt abschließend. 

Hintergrund:

Die Universität Hamburg gehört zu den jüngeren deutschen Universitäten. Ihre Errichtung erfolgte erst im Jahre 1919 nach einem Beschluss der ersten demokratisch gewählten Hamburgischen Bürgerschaft. Die Wurzeln der Universität reichen jedoch weiter zurück. 1613 wurde in Hamburg das "Akademische Gymnasium" als Zwischenstufe zwischen Schule und Universität gegründet. Aus Mangel an Zuhörern musste diese Einrichtung 1883 geschlossen werden; es blieb jedoch ein 1895 neugeordnetes "Allgemeines Vorlesungswesen". Hierfür stiftete der Hamburger Kaufmann Edmund J.A. Siemers das 1911 eingeweihte Vorlesungsgebäude an der später nach ihm benannten Allee. DER FORSCHUNG, DER LEHRE, DER BILDUNG gewidmet, dient es heute als "Hauptgebäude" der Universität.

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040 42863-2322 040 42863-3722 pressestelle@bwf.hamburg.de