Neue Internetplattform informiert Schülerinnen und Schüler über Angebote der Hochschulen
"Studier doch! Wege ins Studium" soll Interesse am Studium wecken
(BWF)
In fast zweijähriger Vorarbeit des Netzwerks „Wege ins Studium“ ist eine in Deutschland bislang einzigartige Internetplattform entstanden, die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte über das vielfältige Angebot der Hamburger Hochschulen, Universitäten und weiteren Einrichtungen informiert. Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Schulsenator Ties Rabe haben das neue Portal „Studier doch!“ heute vorgestellt.
Die Internetplattform bietet erstmals zentral einen Überblick über derzeit rund 150 studienorientierte Informationsveranstaltungen, Praxisangebote, Schnupperstudien, Tage der Offenen Tür und Beratungsangebote der staatlichen und privaten Hamburger Hochschulen und weiteren Einrichtungen, wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Studierendenwerk. Das Portal soll Schülerinnen und Schüler motivieren, sich für ein Studium zu interessieren.
Die Internetplattform mit einer umfassenden Datenbank und Suchfunktion ist ab sofort unter www.studierdoch.hamburg.de zu erreichen. Die Suchmaske ermöglicht zum Beispiel eine Suche nach Zielgruppe, Veranstaltungsart, Fachrichtung oder Zeitraum. Die beteiligten Hamburger Hochschulen und weiteren Einrichtungen haben einen direkten Zugang zum Portal, um ihre Angebote online zu stellen und ständig zu aktualisieren.
Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Das Internet ist das Medium, mit dem junge Menschen heute aufwachsen und das sie täglich benutzen. Mit dem neuen Angebot wollen wir das Interesse der Schülerinnen und Schülern an einem Studium frühzeitig wecken und ihnen einen Überblick über die zahlreichen Informationsmöglichkeiten geben. So können wir den Übergang zwischen Schule und Hochschule noch weiter verbessern.“
Schulsenator Ties Rabe: „Die Vernetzung bislang an verschiedenen Stellen vorhandener Informationen war ein lange nötiger Schritt, der jetzt gelungen ist. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass Schülerinnen und Schüler sich an einem Ort und optimal im Blick auf ein Studium orientieren können.“
Das Netzwerk "Wege ins Studium" ist eine gemeinschaftliche Initiative von Bundesagentur für Arbeit (BA), Bundeselternrat (BER), Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutschem Studentenwerk (DSW), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Deutscher Industrie- und Handelskammertag. Im Jahre 2009 hat die Behörde für Schule und Berufsbildung stellvertretend für die Kultusministerkonferenz die Geschäftsführung übernommen. Im Rahmen des Netzwerks haben die Behörden für Schule und Berufsbildung sowie für Wissenschaft und Forschung in einer gemeinsamen Initiative die Internetplattform „Studier doch!“ entwickelt.

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