Petition der HCU von Senatorin Stapelfeldt entgegengenommen
Behörde hält an HCU-Konzept fest / Analyse der Situation zugesagt
Der Präsident der HafenCity Universität Hamburg (HCU), Walter Pelka, und Vertreter der verschiedenen Statusgruppen der HCU haben Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt eine Petition übergeben, mit der gefordert wird, die Zukunftsfähigkeit der Hochschule zu sichern und die Wissenschaftssenatorin um Unterstützung zu bitten. In der von 3.273 Personen unterschriebenen Petition wird eine „leistungsgerechte Finanzierung von Forschung und Lehre an der HCU auf Universitätsniveau – entsprechend dem von Behörde und Hochschule beschlossenen Struktur- und Entwicklungsplan STEP 2008“ gefordert.
Wissenschaftssenatorin Dr. Stapelfeldt nahm die Petition mit Aufmerksamkeit entgegen und sagte dem Präsidenten und den Vertreterinnen und Vertretern der HCU zu, die Situation mit der Hochschule gemeinsam zu analysieren, um Lösungen zu finden.
„Die Gründungskonzeption der HCU von 2005 sieht vor, sie zu einer kleinen und auf Baukunst und Metropolenentwicklung spezialisierten Universität zu entwickeln. Wir müssen jetzt erkennen, dass strukturelle Probleme schon damals angelegt waren, die nun aufbrechen“, sagt Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt. „Diese strukturellen Probleme sind gemeinsam in Gesprächen mit der HCU zu erörtern. Wir prüfen, ob die finanzielle Ausstattung den von der Hochschule erwarteten Leistungen gerecht wird“, so Senatorin Dr. Stapelfeldt weiter.
Nach dem Hamburgischen Hochschulgesetz legt die verbindliche staatliche Entwicklungsplanung die quantitativen und qualitativen Entwicklungsziele für die HCU fest. Dieser Rahmen ist für die Struktur- und Entwicklungsplanung der Hochschule maßgeblich und wird durch die von der Bürgerschaft beschlossenen Budgetzuweisungen unterlegt.

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