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Studentisches Wohnen in Hammerbrook

Grundstein für neue Studierendenenwohnanlage gelegt

13.10.2011, 11:14 Uhr

 

Hammerbrook studentische Wohnanlage
v.l. Jürgen Allemeyer (Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg), Tobias Burchard (Abteilungsleiter Wohnen & Bauen), Dr. Dorothee Stapelfeldt (Wissenschaftssenatorin), Herr Borchers (Bauunternehmen Aug.Prien, Polier), Herr Freund (Bauunternehmen Aug.Prien, Bauleiter) (Bild: Studierendenwerk Hamburg)

Das Studierendenwerk Hamburg stellt mit seinen Wohnhäusern und Wohnanlagen geeignete und preisgünstige Unterkünfte zur Verfügung. Gerade für Studierende, die neu in Hamburg sind, bietet das Leben in einer Wohnanlage eine gute Möglichkeit, Kontakt zu Kommilitonen zu finden. Im Stadtteil Hammerbrook baut das Studierendenwerk Hamburg jetzt eine neue Wohnanlage für 201 Studierende. Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg, haben gemeinsam den Grundstein für das Neubauprojekt gelegt. 

Die Wohnanlage in der Nähe der S-Bahnhaltestelle Hammerbrook wird als eine der ersten Wohnanlagen bundesweit als Effizienzhaus 40 gebaut. Der Energiebedarf des Studierendenwohnhauses liegt 60 Prozent unterhalb der aktuellen gesetzlichen Forderungen für Neubauten. Die Wärmeversorgung wird über eine umweltfreundliche Anlage der Kraft-Wärme-Kopplung realisiert werden, zusätzlich erzeugt eine 100 m² große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes emissionsfreien Strom. 

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Eine bei Studierenden so beliebte Stadt wie Hamburg benötigt genügend und gut ausgestattete Studierendenwohnheime. Ich freue mich sehr, dass mit dem Neubauprojekt zusätzlicher studentischer Wohnraum entstehen wird, der ökologische und ökonomische Aspekte verbindet. Aber nicht nur die Studierenden werden vom neuen Wohnheim profitieren. Auch der Stadtteil Hammerbrook wird durch den Zuzug der jungen Menschen an Vielfalt und sozialem Zusammenhalt gewinnen. Der Senat wird weiterhin eng mit dem Studierendenwerk Hamburg zusammenarbeiten, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ 

Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer Studierendenwerk Hamburg: „Mit diesem neuen Angebot erweitern wir nicht nur unser Wohnungsangebot für Studierende in Hamburg, wir öffnen auch einen bisher eher gewerblich geprägten Stadtteil für citynahes Wohnen. Jungen Menschen bieten wir so preisgünstiges „Wohnen am Wasser“ und einen schnellen Zugang zu den Hochschulen und spannenden Szenevierteln. Es gibt in Hamburg derzeit einen erheblichen Mangel an preisgünstigem Wohnraum, der Studierende besonders hart trifft. Um unser Angebot ausbauen zu können, benötigen wir günstige Grundstücke von der Stadt und Bauzuschüsse." 

Im Herbst 2012 sollen die ersten Studierenden einziehen. Die Mieten werden zwischen ca. 300 bis 350 Euro für ein möbliertes Zimmer mit Internetanschluss betragen und damit deutlich unter den Angeboten anderer Anbieter liegen. Ein besonderes Augenmerk liegt auch beim Sozialmanagement. Ein Hausverwalter ist vor Ort für die Mieter da. Das bereits in den anderen Wohnanlagen des Studierendenwerks etablierte Welcome-Tutorenprogramm für internationale Studierende sowie die Studentische Selbstverwaltung unterstützen das Zusammenleben und fördern die kulturelle Gemeinschaft im Haus. 

Finanziert wird der Neubau vom Studierendenwerk Hamburg, gefördert durch die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit günstigen Darlehen. 

In Hamburg gibt es derzeit rund 5.800 Plätze in 34 Wohnheimen, davon 3.744 Plätze in 22 Wohnhäusern und Wohnanlagen des Studierendenwerks Hamburg, 1.600 Plätze bei anderen Wohnheimträgern und 500 Plätze in Wohnanlagen im Rahmen der Stadtteilentwicklung, z.B. Wohnen auf der Veddel. Die Unterbringungsquote beträgt insgesamt rund 10 Prozent. 

Für Rückfragen:

Studierendenwerk Hamburg, Martina Nag
Tel.: 040 41902-233, E-Mail: presse@studierendenwerk-hamburg.de

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung N. N. Hamburger Straße 37 22083 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42863-2322 040 42863-3722 pressestelle@bwf.hamburg.de