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Zentrum für Optische Quantentechnologien eröffnet

Spitzenforschung im Bereich Laserphysik und Photonik in Hamburg wird gestärkt

01.12.2011, 16:30 Uhr

 

 Neubau Zentrum für Optische Quantentechnologien (ZOQ), Aussenansicht
 Neubau ZOQ, Aussenansicht (Bild: bwf)

Am heutigen Vormittag wurde das Zentrum für Optische Quantentechnologien (ZOQ) auf dem Forschungscampus Bahrenfeld der Universität Hamburg feierlich eröffnet. In Anwesenheit der Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Dorothee Stapelfeldt, dem Präsidenten der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen, dem Dekan der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Prof. Dr. Heinrich Graener, sowie dem Sprecher des Zentrums für Optische Quantentechnologien, Prof. Dr. Klaus Sengstock, konnten die rund 150 Besucher der Eröffnungsfeier das neu bezogene Forschungsgebäude besichtigen. 

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg: „Ich danke allen Beteiligten, die mit ihrem großem Engagement dazu beigetragen haben,  das Zentrum für Optische Quantentechnologien zu realisieren. Dem ZOQ liegt ein zukunftsweisendes Konzept der Vernetzung von wissenschaftlicher Arbeit zugrunde, denn hier verbindet sich theoretische mit experimenteller Physik ebenso wie Grundlagenforschung mit angewandter Forschung; darüber hinaus finden wissenschaftliche Ergebnisse unmittelbare Anbindung an die Lehre. Ein beispielgebender Ansatz, der in diesem neuen Forschungsbau seine Umsetzung finden wird. 

Das Zentrum in dem modernen, 1300 qm großen Gebäude widmet sich der Spitzenforschung in Hamburg. Auf dem Gebiet der Laserphysik und der Photonik ermöglicht das ZOQ gänzlich neue Ansätze für die Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs. Zentral dabei ist die nachhaltige Verbindung von exzellenter Forschung mit Lehre und Ausbildung. Novum ist das hochkarätige Gastwissenschaftlerprogramm, bei dem internationale Spitzenforscher, in eigens dafür eingerichteten Laboren, gemeinsam mit Hamburger Studierenden Forschungsprojekte durchführen. Auch die Jüngsten profitieren von dem neuen Forschungszentrum. Das „Light & Schools“-Programm ermöglicht Schülergruppen aus Hamburg die Faszination wissenschaftlicher Forschung mit modernsten Experimenten und Unterrichtsmaterialien mitten im ZOQ zu erleben. 

Der Dekan der MIN-Fakultät Prof. Dr. Heinrich Graener: „Im ZOQ stehen uns Flächen zur Verfügung, die allen Anforderungen an moderne naturwissenschaftliche Forschung und Lehre gerecht werden.“ 

Der Sprecher des ZOQ, Prof. Dr. Klaus Sengstock: „Obwohl das ZOQ gerade erst bezogen wurde, haben schon mehr als 20 internationale Top-Wissenschaftler das Zentrum besucht und es wurden schon mehr als 30 Bachelor-Studierende hier ausgebildet. 

Der 9,2 Millionen Euro teure Neubau wurde durch das Land Hamburg und den Bund finanziert, wobei der Bund aufgrund der hervorragenden Begutachtung durch den Wissenschaftsrat etwa ein Drittel der Kosten übernimmt. Insgesamt sind acht neue Labore entstanden, in denen auf höchstem technischen Niveau beste Bedingungen für die Erforschung aktueller Fragen der Quantenphysik zu finden sind. Zusätzlich sind eine große Zahl speziell ausgestatteter Arbeitsplätze für Wissenschaftler der theoretischen Physik und Gastwissenschaftler vorhanden. Im ZOQ werden verschiedene international herausragende Forschungsbereiche gebündelt, um in gemeinsamen Projekten aktuellste Fragestellungen aus den Gebieten der Quantenoptik, Laserphysik, Ultrakurzzeitphysik und Rastersondenmethoden zu untersuchen. 

Die Senatorin für Wissenschaft und Forschung, Dr. Dorothee Stapelfeldt betonte in ihrem Grußwort: „Das Zentrum für Optische Quantentechnologien bereichert den Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld der Universität Hamburg, der für innovative und zukunftsträchtige wissenschaftliche Forschung steht. Es ist eine für die Wissenschaftsmetropole Hamburg bedeutsame Forschungseinrichtung für die Physik und schon heute ein auch international herausragendes Zentrum für Quantentechnologien. Als eine zentrale Basis für das DFG-Graduiertenkolleg, für DFG Forschergruppen, für SFB 925, BMBF-Projekte, den Landesexzellenzcluster und den vorgesehenen Bundesexzellenzcluster CUI ist das ZOQ für den wissenschaftlichen Nachwuchs, in Hinblick auf die interdisziplinäre, internationale Zusammenarbeit, von großer Bedeutung. Auch die Verbindung von exzellenter Forschung und Lehre über das „Light & Schools“-Programm unterstreicht den innovativen Wert, den das Zentrum für Optische Quantentechnologien schafft.“ 

Für Rückfragen:

Sprecher des Zentrums für optische Quantentechnologien, Prof. Dr. Klaus Sengstock
Luruper Chaussee 149
22761 Hamburg
Tel.: 040 – 8998 5201
E-Mail: sengstock@physik.uni-hamburg.de

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung N. N. Hamburger Straße 37 22083 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42863-2322 040 42863-3722 pressestelle@bwf.hamburg.de