Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Gleichstellung Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm (GPR) wird fortgeschrieben

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Gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm (GPR) wird fortgeschrieben, Aktueller Evaluierungsbericht zum GPR 2013 zeigt viele konkrete Verbesserungen auf

Aktueller Evaluierungsbericht zum GPR 2013 zeigt viele konkrete Verbesserungen auf.

Mit einer Fach- und Diskussionsveranstaltung im HAW Forum Finkenau werden heute die Erfahrungen mit dem GPR diskutiert und gleichstellungspolitische Schwerpunkte für die Zukunft weiterentwickelt. Dafür hat Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank mehr als 80 Frauen und Männer von Behörden, Verbänden und Institutionen eingeladen. Ziel ist es, sich in Workshops über die Erfahrungen mit dem Programm auszutauschen und Aspekte wie Digitalisierung und Flucht im Hinblick auf gleichstellungspolitische Fragen zu diskutieren. Der Senat hat das Rahmenprogramm 2013 auf den Weg gebracht und heute den Evaluierungsbericht verabschiedet. Bisher haben sich durch das GPR viele Verbesserungen ergeben. Beispielsweise die ganztätige Betreuung und Bildung von Kindern an Grundschulen, mehr Frauen in Spitzenpositionen der Hamburgischen Verwaltung, Berücksichtigung des Geschlechts bei der Erhebung von statistischen Daten, paritätische Besetzung von Gremien und neue Gesetze, die die Gleichstellung der Geschlechter rechtlich absichern sollen.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Das Programm ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen uns aber nicht auf dem Erreichten ausruhen. Es ist wichtig, erkämpfte Rechte und Freiheiten zu verteidigen und gleichzeitig aktuelle Herausforderungen wie beispielsweise Digitalisierung und Flucht mit- zudenken um die vollständige Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. Auf allen Politikfeldern, bei Programmen und Konzepten ist es Ziel des Senats, dass Männer und Frauen die gleichen Chancen haben. Deshalb ist es so wichtig, dass das Programm weiterentwickelt wird.“

Mit dem GPR verabschiedete der Senat im Frühjahr 2013 erstmalig ein Konzept zur Förderung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Der heute vorgelegte Evaluationsbericht beschreibt Umsetzung und Erfolg der in einem Katalog zusammengefassten 162 individuellen und behördenübergreifenden Einzelmaßnahmen. Damit ist es gelungen, gleichstellungspolitische Handlungsbedarfe in sämtlichen fachpolitischen Bereichen zu identifizieren, aufzugreifen und nahezu flächendeckend eine deutliche Verbesserung der jeweiligen Rahmenbedingungen zu erreichen. Über 95 Prozent aller Aktivitäten oder Maßnahmen wurden mit Erfolg umgesetzt und bieten zum größten Teil Potential zu Fortführung und Weiterentwicklung.

Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, der Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes und der Artikel 3 der Hamburger Verfassung betonen die Bedeutung der Gleichstellung für die moderne Gesellschaft von heute. Der Staat ist verpflichtet, unter Wahrung der Selbstbestimmung der Menschen sowohl für die rechtliche wie auch für die reale Gleichstellung aller Geschlechter zu sorgen. 

Rückfragen der Medien

Julia Offen
Pressesprecherin
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Telefon: (040) 428 63 – 2322
E-Mail: julia.offen@bwfg.hamburg.de

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