Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Land- und Forstwirtschaft Agrarwirtschaft

Agrarwirtschaft - BWA - FHH

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) ist oberste Landwirtschafts-, Forst-, Jagd- und Fischereibehörde. Sie ist oberste Landesbehörde für Pflanzenschutz der Freien und Hansestadt Hamburg und Ökokontrollbehörde. Die BWVI erarbeitet regionale und nachhaltige Konzepte zur Entwicklung von Land- und Gartenbau. Eine wichtige Rolle spielt die Förderung der Hamburger Agrarwirtschaft und die Vermarktung qualitativ hochwertiger Agrarprodukte. Die Abteilung setzt das Agrarpolitische Konzept 2020 als politische Leitlinie des Senats (APK 2020) um.

Agrarpolitisches Konzept 2020 der Freien und Hansestadt Hamburg (PDF, 1,1 MB)

Stärkung der Agrarwirtschaft in den Ländlichen Räumen/ Agrarförderung

Landwirtschaft, Gartenbau und Wald prägen Ländliche Räume und Kulturlandschaften auch in Hamburg. Sie tragen zur nachhaltigen Sicherung des Naturhaushaltes bei. Für die Menschen vor Ort bieten sie eine hohe Lebensqualität.
Zur Entwicklung von Landwirtschaft und Gartenbau werden Investitionsvorhaben in landwirtschaftlichen Betrieben gefördert. Dabei werden derzeit bundesdeutsche und hamburgische Mittel eingesetzt. Mit Zuschüssen und Zinsverbilligungen werden Investitionen z.B. zur Verbesserung des Tierschutzes in Tierhaltungsanlagen, in energieeffiziente Bauten (wie z.B. energiesparende Gewächshäuser), in Kapazitätsausbauten einzelbetrieblicher Lagerungen im Obstbau sowie die Schaffung zusätzlicher Einkommensquellen (wie z.B. Hofcafés) unterstützt. Des Weiteren werden Agrarumweltmaßnahmen gefördert und damit ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. Dazu gehört der ökologische Landbau - ein agrarpolitische Schwerpunkt Hamburgs - aber auch u.a. die Förderung von extensiver Grünlandwirtschaft und die Anlage Blühstreifen. (Agrarförderprogramm 2020).

Infos und Downloads:
Agrarförderprogramm 2015 - 2020 der Freien und Hansestadt Hamburg (PDF, 371,3 KB)
Richtlinien Agrarförderung Landesprogramm Hamburg
Antragsformulare
Karte der Ländlichen Räume Hamburgs
(PDF, 2,2 MB)

Gartenbau und Landwirtschaft, Regionale Produktion und Absatzförderung

Hamburg verfügt mit den Vier- und Marschlanden über ein bundesweit bedeutsames geschlossenes Unterglasanbaugebiet für Gemüse- und Zierpflanzen und über eine relativ kleinteilige, nachhaltige Landwirtschaft. Ein Teil des größten geschlossenen Obstbaugebietes Nordeuropas, des Alten Landes, befindet sich in Hamburg. Hamburger Agrarpolitik ist ausgerichtet auf die Entwicklung und Sicherung der Agrarwirtschaft, die Unterstützung der Agrarproduktion, insbesondere im Gartenbau (àNachhaltigkeitsstrategie im Produktionsgartenbau), die Förderung des Absatzes qualitativ hochwertiger Agrarprodukte (Konzept Absatzförderung), aber darüber hinaus auch auf die Förderung der Gentechnikfreiheit (Charta von Florenz), den Öko-Schwerpunkt (Hamburger Öko-Aktionsplan 2020) und die Förderung des Imkereiwesens.

Infos und Downloads:
Richtlinie zur Absatzförderung landwirtschaftlicher Agrarerzeugnisse und Qualitätserzeugnis (PDF, 165,1 KB)
Agrarwirtschaft Hamburg Konzept Absatzförderung (PDF, 286,5 KB)
Strategiepapier „Nachhaltigkeitsstrategie für den Produktionsgartenbau Hamburg“ (PDF, 1,62 MB)
Keine Gentechnik in der Landwirtschaft und im Gartenbau: Beitritt der Freien und Hansestadt Hamburg zur Charta von Florenz (PDF, 40 KB)
Hamburger Öko-Aktionsplan 2020 (PDF, 253 KB)
Bio-Stadt Hamburg (PDF, 414 KB)
Richtlinie zur Förderung des Imkereiwesen in Hamburg (PDF, 154,5 KB)
Hamburger Bienenstrategie – Konzept zur Förderung des Imkereiwesens (PDF, 500 KB)
Exzellenzberatung Bioobst (PDF, 421,9 KB)

Pflanzenschutz
Die BWVI ist oberste Landesbehörde für den Pflanzenschutz. Sie führt Fachkontrollen durch und überprüft die Aufgabenerfüllung der Durchführungsorgane. Die BWVI ist die gegenüber dem Bund und der Europäischen Union verantwortliche Ansprechpartnerin. Im Rahmen der Pflanzengesundheitskontrolle stellt der Hafen mit seinen Im- und Exporten eine für Hamburg wirtschaftlich bedeutende Aufgabe dar. Die BWVI führt Kontrollen von vegetabilen Handelsgütern und Pflanzenschutzmitteln beim Im- und Export sowie Kontrollen nach den Vorgaben des Pflanzenschutzgesetzes durch.
Der Pflanzenschutzdienst der BWVI betreibt am Kompetenz- und Beratungszentrum für Gartenbau und Landwirtschaft am Brennerhof angewandte Agrarforschung und unterstützt durch Aufbereitung und Vermittlung wissenschaftlicher und anwendungstechnischer Erkenntnisse die Agrarwirtschaft. Sie betreibt Feldversuche und führt Beratungen zu Pflanzenkrankheiten und -schädlingen sowie zum sachgerechten Umgang mit Pflanzenschutzmitteln durch. Ein Ziel ist dabei die Erhöhung des Anteils von biologischer Schädlingsbekämpfung z. B. durch den Einsatz von Nützlingen.

Wald, Jagd, Fischerei und Pferdezucht
Die BWVI ist als oberste Forstbehörde für die Umsetzung der Waldgesetze zuständig. Sie bearbeitet die ministeriellen Fachaufgaben und die forstlichen Grundsatzfragen. Darüber hinaus ist sie die zuständige Fachbehörde für die Revierförstereien in den Bezirken.
In Hamburg kann man jagen, fischen und auch Pferde züchten. Wir verbinden das Jagdrecht mit dem Schutz des Eigentums, der Wildpflege und der Erhaltung der Artenvielfalt. Auf Fragen zur Fischerei in Hamburger Gewässern erhalten Sie im zuständigen Referat eine Antwort. Pferderennen, öffentliche Leistungsprüfungen und nicht zuletzt Pferdewetten tragen einen Teil zur Pferdezucht bei.