Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Flugbetrieb Einsatz von Drohnen in Hamburg

Der Einsatz von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen/UAV * („Drohnen“) darf die Flugsicherheit nicht gefährden.
Deshalb sind in einem Bereich rund um den Flughafen - dem sogenannten kontrollierten Luftraum – Flugmodelle und Drohnen ohne vorherige Genehmigung oder Freigabe (siehe Ziffern 1 und 2) nicht erlaubt. Bestimmte Nutzungen sind sogar stets verboten (siehe Ziffer 3).

Einsatz von Drohnen in Hamburg

* Englisch: unmanned aerial vehicle - Abkürzung: UAV

Achtung!

Aufgrund der OSZE-Konferenz am 08. und 09. Dezember 2016 wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur ein Flugbeschränkungsgebiet („ED-R Hamburg“) erlassen. Es handelt sich um einen Kreis mit einem Radius von 30 NM (55,6 km) um die Mitte der Binnenalster. Das Flugbeschränkungsgebiet beginnt am Boden. Innerhalb dieses Gebietes sind ausschließlich Instrumentenflüge und Flüge von Polizei und akkreditierten Rettungsdiensten zulässig. Das bedeutet, dass KEINE anderen Luftfahrzeuge, auch keine Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme („Drohnen“) diesen Luftraum befliegen dürfen.

Auch „Spielzeugdrohnen“, egal welcher Masse oder Größe, gelten als Luftfahrzeuge, die in dem Flugbeschränkungsgebiet NICHT betrieben werden dürfen.

Für den Zeitraum können auch keine Aufstiegserlaubnisse erteilt sowie Allgemeinerlaubnisse nicht genutzt werden.

Zuwiderhandlungen werden als Straftat (§62 LuftVG) verfolgt, die mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

Bekanntmachung über die vorübergehende Festlegung eines Gebietes mit Flugbeschränkungen anlässlich der OSZE-Ministerkonferenz.

1. Luftverkehrsrechtliche Unterscheidung

Es wird zunächst zwischen Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen (UAS) unterschieden. Ob Sie eine Genehmigung für die Nutzung Ihres Flugmodells bzw. Ihres UAS benötigen und wie Sie eine Genehmigung beantragen, können Sie im Folgenden nachlesen.

Please find a summary in English at the bottom of the page.

1.1 Flugmodelle

Flugmodelle dienen ausschließlich der „privaten" Nutzung (nur „zum Zweck des Sports und der Freizeitgestaltung" analog §1 Abs. 2 letzter Satz Luftverkehrsgesetz [LuftVG]) und werden nicht für sonstige (z.B. wissenschaftliche), insbesondere gewerbliche Zwecke eingesetzt.
Einer Erlaubnis durch die Landesluftfahrtbehörde bedarf der Aufstieg von Flugmodellen

  • mit mehr als 5 Kilogramm Gesamtmasse (§ 20 Abs. 1 Nr. 1a Luftverkehrs-Ordnung [LuftVO])
  • aller Art in einer Entfernung von weniger als 1,5 Kilometern von der Begrenzung von Flugplätzen (Flughafen Hamburg, Sonderlandeplatz Finkenwerder, die Segelflugplätze Fischbek und Boberg sowie die Hubschrauberlandeplätze an Krankenhäusern)
  • aller Art auf Flugplätzen (§ 20 Abs. 1 Nr. 1d LuftVO )

Alle anderen Aufstiege von Flugmodelle, also unter 5 kg und außerhalb eines Schutzbereichs bedürfen keiner Erlaubnis unserer Behörde, jedoch ist zu beachten, dass im kontrollierten Luftraum eine Flugverkehrskontrollfreigabe vorliegen muss (siehe 2.).

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1.2 Unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS)

Wird ein Fluggerät nicht ausschließlich zum Zweck der fliegerischen Sport- oder Freizeitgestaltung eingesetzt, handelt es sich automatisch um ein unbemanntes Luftfahrtsystem (UAS, auch UAV, „Drohne“, vgl. § 1 Abs. 2 letzter Satz LuftVG), für deren Betrieb unabhängig von ihrem Gewicht gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 LuftVO grundsätzlich eine Erlaubnis der zuständigen Luftfahrtbehörde unter luftraum-sondernutzung@bwvi.hamburg.de einzuholen ist.

2. Flugverkehrskontrollfreigabe im kontrollierten Luftraum

Der kontrollierte Luftraum, hier die Kontrollzone um den Flughafen Hamburg, für den die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) zuständig ist, beginnt bereits am Boden und erstreckt sich auf folgendes Gebiet (siehe blau gestrichelte Linien):

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Außerhalb des eingezeichneten Bereiches beginnt der kontrollierte Luftraum in einer Höhe von 1.000 ft (300 m).
Nach § 21 LuftVO ist für jeden Aufstieg eines Flugmodells oder eines UAS innerhalb des kontrollierten Luftraumes eine Flugverkehrskontrollfreigabe von der zuständigen Flugverkehrskontrollstelle (DFS) einzuholen. Zurzeit besteht seitens der DFS eine Allgemeinfreigabe

  • für Flugmodelle bis zu einer Höhe von 30 Metern über Grund oder Wasser und
  • für UAS bis zu einer Höhe von 50 Meter über Grund.

Diese Allgemeinfreigaben gelten jedoch nur dann, wenn Sie beim Aufstieg von UAS und Flugmodellen folgende Auflagen der DFS berücksichtigen:

  • Der Aufstieg von Flugmodellen und UAS ist nur bei Sichtwetterbedingungen erlaubt (siehe hierzu SERA-DVO 923/2012).
  • Die DFS stellt dem Steuerer keine Verkehrsinformationen zum Luftverkehr zur Verfügung.
  • Nachts darf der Aufstieg nur stattfinden, wenn das Fluggerät mit für andere Luftverkehrsteilnehmer gut sichtbaren Positionslichtern entsprechend SERA ausgerüstet ist.

Nähere Informationen zu Flugverkehrskontrollfreigaben für Flugmodelle und Drohnen erhalten Sie außerdem von der DFS.
In Hamburg muss die Freigabe für Flugmodelle per Email unter ballon.hamburg@dfs.de mindestens 5 Tage vor dem Aufstieg beantragt werden. Bei Drohnenaufstiegen beinhaltet die Erlaubnis der Luftfahrtbehörde Einzelheiten zur Flugverkehrskontrollfreigabe.
(Anm.: Die Allgemeinfreigabe und das Verfahren zur Einholung von Einzelfreigaben liegen in der Zuständigkeit der DFS. Die BWVI übernimmt keine Verantwortung für die Richtigkeit und Aktualität der Informationen hierzu. Jeder Steuerer eines UAS ist für die Einhaltung sämtlicher Vorschriften im Luftverkehr selbst verantwortlich, wozu auch die Verpflichtung zu einer Flugvorbereitung gehört.)

3. Verbote

Der Betrieb von UAS und Flugmodellen ist immer verboten, wenn

  • sie über Menschenansammlungen* gesteuert werden sollen
  • diese sich außerhalb der Sichtweite des Steuerers befinden (§ 19 Abs. 3 LuftVO)
  • die Gesamtmasse des Geräts mehr als 25 Kilogramm beträgt (§ 19 Abs. 3 LuftVO)

*Eine Menschenansammlung ist eine Gruppe von Menschen, bei denen die Zahl der Einzelpersonen nicht auf den ersten Blick erfasst werden kann (vgl. BayObLG, Beschl. v. 26. 8. 1987 – 3 Ob OWi 118/87). Ausnahmen können nach Prüfung im Einzelfall zugelassen werden, dies erfordert jedoch u. a. eine umfangreiche Risikobewertung durch den Antragsteller.

Die Nichteinhaltung oben genannter Vorschriften oder anderer luftrechtlicher und sonstiger Rechtsvorschriften führt zur Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens. Es kann ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro verhängt werden. Darüber hinaus kann die Polizei das eingesetzte Fluggerät beschlagnahmen. Im Falle einer Gefährdung des Luftverkehrs oder der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder bei einer Verletzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen kann ein Strafverfahren eingeleitet werden.

4. Aufstiegserlaubnisse

Zuständig für die Erteilung von Erlaubnissen ist in Hamburg die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Landesluftfahrtbehörde (§ 31 Abs. 2 Nr. 17 i.V.m. § 20 LuftVO).

4.1 Registrierung

Bei der erstmaligen Stellung eines Antrags auf Aufstiegserlaubnis wird der Antragsteller bzw. jeder benannte Steuerer eines UAS (siehe 1.2) bzw. eines Flugmodells (siehe 1.1) bei der Luftfahrtbehörde Hamburg registriert. Bei Flugmodellen über 5 kg und UAS über 10 kg ist hierzu ein Daten-/Leistungsblatt des Fluggerätes mit einzureichen.
Sodann muss eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung für Drittschäden abgeschlossen sein (eine Privathaftpflichtversicherung genügt in der Regel nicht!). Der Versicherungsnachweis muss bei jeder Antragstellung in Kopie eingereicht werden.
Des Weiteren müssen alle benannten Steuerer vor der Erteilung einer Erlaubnis einen Nachweis erbringen, dass sie das Fluggerät in allen Situationen sicher beherrschen (Vorflug vor einem Mitarbeiter der Luftaufsicht Hamburg).
Der Nachweis für den Steuerer sowie die Vorführung des Flugmodells bzw. des UAS bei der Behörde können entfallen, wenn eine Durchschrift einer bereits erteilten Erlaubnis seitens einer anderen Luftfahrtbehörde mit eingereicht wird.

4.2 Vorfliegen

Jeweils am ersten Freitag des Monats findet bei geeignetem Wetter auf einem Modellfluggelände in Hamburg ein Vorflug-Termin statt. Hierzu ist eine Anmeldung per E-Mail an luftraum-sondernutzung@bwvi.hamburg.de erforderlich. Sie erhalten dann eine Einladung zum nächsten Termin und weitere Informationen. Für die Teilnahme werden Gebühren in Höhe von 40,- Euro je Steuerer erhoben, des Weiteren entstehen Kosten bei der Nutzung des Modellfluggeländes.

4.3 Allgemeinerlaubnis

Aufgrund der hohen Verkehrsdichte im Luftraum über Hamburg werden UAS-Aufstiege in der Regel auf 50 m begrenzt. Insbesondere Rettungs- und Polizeihubschrauber dürfen zwar die Sicherheitsmindesthöhe von 150 m unterschreiten, im Höhenband bis 50 m ist jedoch in der Regel davon auszugehen, dass wenig bemannter Flugverkehr stattfindet. Um das Verfahren für alle Beteiligten zu erleichtern, werden grundsätzlich Allgemeinerlaubnisse erteilt für folgende Aufstiege:

  • tagsüber (30 Minuten vor Sonnenaufgang bis 30 Minuten nach Sonnenuntergang, nicht analog SERA)
  • UAS bis 10 kg Gesamt-Abflugmasse
  • bis 50 m Höhe und außerhalb des Schutzbereichs von 1,5 km um Flughäfen, Landeplätze und Segelfluggelände.

Diese Allgemeinerlaubnis gilt bei der Erstausstellung ein Jahr, bei Verlängerungen in der Regel 2 Jahre.
Das entsprechende Antragsformular Drohne Antrag Allgemeinerlaubnis (PDF) ist vollständig auszufüllen und per E-Mail an luftraum-sondernutzung@bwvi.hamburg.de einzusenden. Es enthält folgende Daten:

  • Angaben zum Antragsteller,
  • Angaben zu den Steuerern
  • Erklärungen zu Datenschutz- und weiteren Vorschriften.

Dem Antrag anzuhängen ist, am besten als pdf-Datei:

  • aktueller Versicherungsnachweis zur Absicherung von Drittschäden (Haftpflicht) beim Aufstieg des UAS (gemäß §37 und §43 LuftVG)

Jeder Aufstieg im Rahmen der Allgemeinerlaubnis ist der Luftaufsicht am Vortag bis 15:00 Uhr per E-Mail an luftraum-sondernutzung@bwvi.hamburg.de anzuzeigen. Hierfür ist folgendes Formular zu verwenden: Drohne Aufstiegsanzeige (PDF)
Die Anzeige muss folgende Daten enthalten:

  1. Nummer der Erlaubnis,
  2. Name des Erlaubnisinhabers,
  3. Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift des Steuerers,
  4. Mobiltelefonnummer, unter der der Steuerer während des Aufstieges jederzeit erreichbar ist,
  5. genauer Aufstiegsort (exakter Ort, an dem das Luftfahrtsystem startet, mit Straße und Hausnummer oder einem Kartenausschnitt mit genauer Bezeichnung des Punktes),
  6. genauer Aufstiegszeitraum,
  7. geplante Höhe,
  8. Zweck des Aufstieges (z. B. Film-/Fotoaufnahmen, Gebäudebefliegung, Vermessungsarbeiten),
  9. PDF- oder JPG-Datei im Anhang mit Kartenausschnitt oder Luftbild, wo Aufstiegsort(e) und Flugbereich bzw. Flugweg eingezeichnet sind (andere Dateiformate können nicht bearbeitet werden).

Erfolgt die Anzeige nicht oder nicht vollständig, darf die Allgemeinerlaubnis nicht genutzt werden. Hierzu zählt auch, wenn der Anhang fehlt oder Flugweg bzw. Flugbereich und Aufstiegsort nicht eingezeichnet sind. Die Anzeige dient der luftaufsichtlichen Prüfung des Vorhabens. Die Daten werden von der Luftfahrtbehörde an das zuständige Polizeikommissariat und ggf. weitere zuständige Behörden weitergegeben. Wenn aufgrund der Prüfung festgestellt wird, dass das Vorhaben nicht sicher durchführbar ist, kann der Aufstieg untersagt werden.

4.4 Einzelerlaubnis

Für alle Aufstiege, die von der Allgemeinerlaubnis nicht abgedeckt werden, ist eine Einzel-Aufstiegserlaubnis zu beantragen. Hierbei ist zu begründen, warum ein Aufstieg über 50 m und/oder ein Aufstieg im Schutzbereich um Flughäfen, Landeplätze und Segelfluggelände notwendig ist. Einzelerlaubnisse werden stets nur für einen Tag erteilt. Für Einsätze an mehreren Tagen sind formal mehrere Anträge zu stellen.

Das entsprechende Antragsformular Drohne Antrag Einzelerlaubnis (PDF) ist vollständig auszufüllen und per E-Mail an luftraum-sondernutzung@bwvi.hamburg.de einzusenden. Es enthält folgende Daten:

  • Angaben zum Antragsteller,
  • Angaben zu den Steuerern
  • Aufstiegstag und -uhrzeit,
  • Zweck des Aufstiegs,
  • geplante Höhe,
  • Angaben zu Aufstiegsort und Flugweg
  • Erklärungen zu Datenschutz- und sonstigen Vorschriften.

Dem Antrag anzuhängen sind stets, am besten als pdf-Datei:

  • aktueller Versicherungsnachweis zur Absicherung von Drittschäden (Haftpflicht) beim Aufstieg des UAS (gemäß § 37 und § 43 LuftVG,
  • Kartenausschnitt (z. B. Google Maps etc.) zur Beurteilung des Aufstiegsortes,
  • Einverständniserklärung des Grundeigentümers oder Verfügungsberechtigten,
  • (bei Eigenbau) Datenblatt zum eingesetzten Gerät.

Bei Einzelerlaubnissen ist stets zu begründen, warum eine größere Höhe als 50 m beantragt wurde bzw. warum der Aufstieg im Schutzbereich von 1,5 km um einen Flughafen oder Landeplatz oder ein Segelfluggelände notwendig ist. Aufgrund der hohen Verkehrsdichte und des damit verbundenen höheren Risikos bei derartigen Aufstiegen werden diese Anträge besonders streng geprüft und werden ggf. auch abgelehnt, wenn die Sicherheit des Luftverkehrs oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung beeinträchtigt werden könnten.

5. Hinweise

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist sich der Bedeutung des Wirtschaftszweiges „unbemannte Luftfahrt“ sehr bewusst und die Luftfahrtbehörde versucht bei kritisch zu bewertenden Anträgen stets, mit den Antragstellern einen für alle Seiten tragbaren Kompromiss zu finden, um die Vorhaben zu ermöglichen.

vergrößern 1,5 km Grenze um Flugplätze und Landeplätze an Krankenhäusern 1,5 km Grenze um Flugplätze und Landeplätze an Krankenhäusern (Bild: BWVI) Die Bearbeitungsdauer von Anträgen beträgt zurzeit mindestens 4 Werktage. Wir bitten um Verständnis, dass wir nur mit der Bearbeitung beginnen können, wenn vollständige Anträge mit allen erforderlichen Anlagen eingereicht werden. Rückfragen oder Nachforderungen von Dokumenten verzögern die Bearbeitung.

Aufstiege bei Nacht sind grundsätzlich nur im Rahmen einer Einzel-Aufstiegserlaubnis möglich, und nur, wenn das Luftfahrzeug (Modellflugzeug oder UAS) mit Positionslichtern gemäß SERA-Vorschriften ausgerüstet ist.

Die Luftaufsicht und die Ordnungsbehörden sind berechtigt, die Einhaltung der Aufstiegserlaubnis und der darin enthaltenen Auflagen zu kontrollieren.

6. Gebühren

Ersterteilung einer Allgemeinerlaubnis (für 12 Monate)

400,- €

Verlängerung einer Allgemeinerlaubnis (24 Monate)

300,- €

Jede Änderung der Allgemeinerlaubnis (Inhaber, Steuerer)

100,- €

 

 

Einzelerlaubnis mit einem Aufstiegsort für einen Tag im Schutzbereich von 1,5 km oder einer Aufstiegshöhe über 50 m

100,- €

Jeder weiteren Aufstiegsort in einer Einzelerlaubnis

20,- €

Erste Verschiebung einer Einzelerlaubnis
(nur bei Gründen, die vom Antragsteller nicht zu verantworten sind, z.B. Wetter- oder Flugsicherungsgründe)

kostenfrei

Jede andere oder weitere Verschiebung einer Einzelerlaubnis

50% der Gebühr der Ursprungs-Erlaubnis

Für kürzere Bearbeitungszeiten als 4 Werktage oder einen höheren Bearbeitungsaufwand werden ggf. höhere Gebühren erhoben. Der Gebührenrahmen für Erlaubnisse reicht von 30 bis 500 Euro (LuftKostV). Bei der Gebührenfestsetzung werden Bearbeitungsaufwand und Nutzen für den Antragsteller berücksichtigt.

7. English Summary

7.1 Model Aircraft

According to German legislation model aircraft (unmanned aircraft used only for recreational purposes or sports) do not need an approval from the local aviation authority as long as it is used

  • in uncontrolled airspace or
  • up to 30 m in a control zone (Airspace D (CTR)) and
  • outside 1,5 km safety area around airports, landing sites or glider airfields.

In all other cases an approval has to be obtained from the aviation authority. To apply for an approval please use the following form: Application Single Approval (pdf)

7.2 Unmanned Aerial Systems (“Drones”)

Any unmanned aircraft used not for sports or recreational purposes is by German law an unmanned aerial system (UAS). For the operation UAS in German airspace an approval from the aviation authority has to be obtained.
In Hamburg two types of approvals are issued:

  1. General Approval is issued initially for one year and renewals are issued for two years. It is necessary for all UAS operation up to 50 m and outside the safety area (1,5 km around airports, landing sites or glider airfields). Please use the following form: Application General Approval (PDF)
  2. Single Approval are issued for one day and only with special substantiation in the application form in cases where an altitude of more than 50 m and/or an ascent in the safety area (1,5 km around airports, landing sites or glider airfields) is necessary. Please use the following form: Application Single Approval (PDF)

Before obtaining an approval in Hamburg every operator has to demonstrate his/her skills in front of an officer of the aviation authority. This can be voided if the operator can provide an approval from another state or country. Please refer to the contact details below for further information.

Kontakt

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Freie und Hansestadt Hamburg

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Carsten Brandt
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg