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Elbtunnel Bis morgen eine Röhre Richtung Norden wegen Brand eines LKW gesperrt

Heute morgen um 5.29 Uhr ist in der Oströhre des Elbtunnels, der 1. Röhre in Fahrtrichtung Norden, etwa 200 Meter vor dem nördlichen Tunnelportal ein mit Sojaschrot  beladener Lkw in Brand geraten. Die Anfang 2013 in Betrieb genommene neue Rauchabsaugung funktionierte einwandfrei und hat ein Ausbreiten des Brandes verhindert. Beide Fahrtrichtungen wurden gesperrt, die Verkehrsteilnehmer konnten unversehrt den Gefahrenbereich über die Notgehwege verlassen. Bis morgen wird die 1. Röhre Richtung Norden auf jeden Fall gesperrt bleiben.

Bis morgen eine Röhre Richtung Norden wegen Brand eines LKW gesperrt

Die Lösch- und Bergungsarbeiten wurden umgehend eingeleitet. Gegen 6.50 Uhr konnten die Röhren 3 und 4 in Fahrtrichtung Süden bereits wieder freigegeben werden. Um 7.17 Uhr konnte auch der Verkehr Richtung Norden wieder durch die 2. Röhre fließen. Dadurch entspannt sich die Verkehrssituation zusehends. Richtung Süden gibt es derzeit keinen Stau, Richtung Norden noch etwa  8 km. Derzeit läuft die Schadensaufnahme. Nach erster Schätzung dürfte die Schadenhöhe über 100.000 € liegen.

Die Schadenssanierung wird voraussichtlich in folgenden Schritten durchgeführt:

  • bis heute Nacht: Schadensaufnahme Bauwerksschäden und Technik, Behebung der Asphaltschäden sowie Sicherung der Rauchgasklappen gegen herunterfallende Teile.
  • voraussichtlich morgen im Laufe des Tages: Freigabe der Röhre bis in die Abendstunden.
  • alle weiteren Reparaturen an den Brandschutzplatten der Wände,  der Tunneldecke, der  Brandschutzklappen und sonstigen technischen Anlagen werden jeweils nachts durchgeführt. Dafür muss die 1. Röhre dann wieder gesperrt werden.

Mit den jetzt eingeleiteten Sofortmaßnahmen werden die Behinderungen für die Verkehrs­teilnehmer auf ein Minimum reduziert.  Die in den Jahren 2010 bis 2013 durchgeführten umfangreichen sicherheitstechnischen Nachrüstungen der Röhren 1 bis 3 sowie das Notfallmanagement am Elbtunnel haben sich gut bewährt.