Behörde für Schule und Berufsbildung

Frauenbios

Frieda Reimann

(17.5.1899 – 24.7.1996 Hamburg)
Pflegerin Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (KPD), in der Ernannten Bürgerschaft von Februar 1946 bis Oktober 1946, antisemitisch verfolgt
Kleiberweg (Wohnadesse in der Nähe des Weges in einer Kleingartenkolonie)
Hamburger Rathaus, Rathausmarkt (Wirkungsstätte)
Bestattet: Grablage Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756: Geschwister-Scholl-Stiftung, Bo 73, 56
Frieda Reimann stammte aus Vilnius und war jüdischer Herkunft. Von Beruf war sie Pflegerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Walter Reimann (stammte aus Königsberg und starb 1988) war sie Mitglied der KPD. Das Ehepaar wohnte in einer Kleingartenkolonie in der Nähe des heutigen Kleiberwegs. Walter Reimann war von 1934 bis 1937 aus politischen Gründen im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert. Frieda Reimann war aufgrund ihrer jüdischen Herkunft in einer Fabrik in Elmshorn zur Zwangsarbeit auf zwei Jahre und einen Monat verurteilt worden.
Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus war sie von Februar 1946 bis Oktober 1946 Abgeordnete (KPD) in der von der Militärregierung Ernannten Hamburgischen Bürgerschaft.
Text: Rita Bake
 

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