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Strategie „Europa 2020“ Die EU-Kohäsionspolitik ab 2014

Die EU-Kohäsionspolitik ab 2014

Mit dem fünften Bericht zur wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Kohäsion vom November 2010 hat die Kommission ausführlich über die wirtschaftlichen und sozialen – und erstmals auch umweltbezogenen – Entwicklungen in der Europäischen Union (EU) informiert und einen ersten Überblick über die europäische Kohäsionspolitik nach 2013 gegeben. Diese soll sich an der Strategie „Europa 2020“ ausrichten.

Die Strategie Europa 2020 ist eine auf zehn Jahre angelegte, ehrgeizige Wirtschaftsstrategie der EU, die am 3. März 2010 von der Kommission offiziell vorgeschlagen und im Juni 2010 vom Europäischen Rat verabschiedet wurde. Die Strategie löst die Lissabon-Strategie ab und stützt sich auf die drei einander verstärkende Prioritäten intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum.

Die EU hat sich in fünf Schwerpunktbereichen unter anderem folgende Ziele gesetzt, die sie bis 2020 erreichen will:

  • Beschäftigung 
    75 % der Bevölkerung im Alter von 20 bis 64 Jahren sollten in Arbeit stehen.
  • Innovation 
    3 % des BIP der EU sollten für Forschung & Entwicklung aufgewendet werden.
  • Klimawandel 
    Verringerung der Treibhausgasemissionen um 20% gegenüber 1990; Steigerung der Energieeffizienz um 20%; Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auf 20%
  • Bildung
    Der Anteil der Schulabbrecher sollte auf unter 10 % abgesenkt werden, und mindestens 40 % der 30- bis 40-Jährigen sollten einen Hochschulabschluss oder einen vergleichbaren Abschluss haben.
  • Armut 
    Die Zahl der armutsgefährdeten Personen sollte um 20 Millionen sinken.

Weiterführende Links zum Thema:

Kohäsionsbericht der Europäischen Kommission

Strategie Europa 2020

Neuausrichtung der EU-Kohäsionspolitik in 10 Punkten