•  
  •  
  •  
  •  
Behörde für Schule und Berufsbildung Behörde für Schule und Berufsbildung

Zukunftslotsin Dr. Ursula Ehmcke-Tewis

Das Thema Bildung zieht sich durch das Leben von Dr. Ursula Ehmcke-Tewis wie ein roter Faden.

Dr. Ursula Ehmcke-Tewis

(bsb)

Schon in der Grundschule fasste die aufgeweckte Schülerin den Entschluss Lehrerin zu werden. So startete sie nach dem Abitur ein Lehramtsstudium in den Fächern Biologie, Politik und Geschichte. Nach dem Examen, in der Wartezeit auf ein Referendariat, folgte sie dem Rat ihres Professors und begann ein Promotionsstudiengang zu einem biologisch-chemischen Thema. Als sie schließlich ihr Referendariat erfolgreich abgeschlossen hatte, fand sie aber leider keine Stelle als Lehrerin. Stattdessen erhielt sie, nach Abschluss ihrer Promotion, Angebote aus den USA für Studien in Boston oder Harvard. Doch inzwischen hatte die Hochschwangere andere Pläne. Die nächsten Jahre kümmerte sie sich um eine gute Ausbildung ihrer drei Kinder und engagierte sich im Elternrat am Friedrich-Ebert-Gymnasium.

Schon als Kind war die gebürtige Winsenerin nach Harburg gezogen. Sie lebt gerne in der Stadt und liebt die kurzen Wege der zentralen Wohnlage zwischen Technischer Universität und Stadtteilschule Harburg, wo sie in den siebziger Jahren mit ihrem Mann, einem Bausachverständigen, ein altes Haus komplett saniert hat.

 

Weitere Infos:

Zukunftslotsen / Harburgs „Zukunftslotsen“
Standorte und Beratungszeiten der Zukunftslotsen »
Inzwischen sind die Kinder fast alle aus dem Haus. Der jüngste hat gerade Abitur gemacht. Und die 56-jährige, die bereits seit einigen Jahren im Immobiliengeschäft selbstständig ist, möchte sich nun neue Betätigungsfelder erschließen. Die leidenschaftliche Leserin ist vielseitig interessiert, nicht nur zu Themen der Literatur, Naturwissenschaften oder Geschichte. „Bildung hört nie auf. Man kann jederzeit noch einmal was Neues anfangen“, ist ihre Einstellung. So begann sie vor einem Jahr sich einen Lebenstraum zu erfüllen und Klavierunterricht zu nehmen.

Auf der Harburger Bildungsmesse lernte sie die Zukunftslotsen kennen. Eine Aufgabe, die ihr spontan zusagte. „Ich habe gerne Kinder um mich“, erklärt sie „und ich freue mich darauf Eltern und Kinder beratend zu begleiten. Zum Beispiel, wenn sie die beste Lösung suchen, um den Übergang von der Kita in die Schule zu meistern.“