Kaufsucht - Umgang mit psychiatrischen Erkrankungen
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gesundheit – Umwelt – Verbraucherschutz“ des Bezirksamtes Hamburg-Eimsbüttel findet am:
4. März 2009, 19.00 bis 21.00 Uhr
im kleinen Saal des Hamburg-Hauses,
Doormannsweg 12, 20259 Hamburg
eine Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion zum Thema
„Kaufsucht – Umgang mit psychiatrischen Erkrankungen“
statt.
Dr. med. Bert Kellermann, Psychiater im Ruhestand und ehemaliger Chefarzt der Suchtabteilung des Klinikums Nord in Hamburg, informiert an diesem Abend über Früherkennung, Diagnose, Therapiemöglichkeiten und Hilfsangebote und steht für Fragen im Anschluss zur Verfügung.
Die Kaufsucht ist eine Verhaltensstörung, deren Häufigkeit eine steigende Tendenz aufweist. Diese Erkrankung wurde bis vor wenigen Jahren kaum beachtet, obwohl sie neben der Glücksspielsucht und der Bulimie eine der häufigsten Formen der Verhaltenssucht ist. Betroffen sind insbesondere jüngere Frauen, aber auch bei Männern tritt diese Sucht immer öfter auf. Sie führt zu erheblichen psychischen und ökonomischen Belastungen bei Betroffenen und deren sozialem Umfeld.
Besonders der Frühintervention kommt in suchtpräventiver und –therapeutischer Hinsicht eine besondere Bedeutung zu, denn nur durch sie können irreversible Folgeschäden vermieden werden.

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