Bezirk Eimsbüttel

Herkulesstaude Bezirksamt bittet um Mithilfe: Herkulesstaude im Garten entfernen

Bezirksamt Eimsbüttel - Herkulesstaude - FHH - hamburg.de

Um die Ausbreitung der  Herkulesstaude zu bekämpfen, bittet das Bezirksamt Eimsbüttel um Mithilfe. In privaten Gärten sollte die Pflanze entfernt werden. Doch dabei ist Vorsicht geboten.

 

Die „Herkulesstaude“ (oder Riesenbärenklau), die mit ihrer Höhe von bis zu vier Metern und den großen weißen Blütendolden beeindruckend aussieht, breitet sich immer stärker aus und sorgt bundesweit für Probleme. Der direkte Hautkontakt mit Herkulesstauden sollte vermieden werden, da die Pflanzenteile in Verbindung mit der UV-Strahlung des Sonnenlichts zu einer starken allergischen Reaktion der Haut und schweren, verbrennungsähnlichen Erscheinungen führen, die nur langsam wieder verheilen. Außerdem verdrängt die Staude heimische Pflanzenarten. Der Riesenbärenklau wird deshalb   - wie auch das „Drüsige Springkraut“  - auf den öffentlichen Flächen entlang der Gewässer im Bezirk Eimsbüttel seit einigen Jahren beseitigt.

 

Um die Herkulesstaude konsequent zurückzudrängen ist es aber notwendig, auch die Bestände auf Privatgrund zu bekämpfen, da sie sich sonst von dort wieder ausbreiten können. Deshalb bittet das Fachamt Management des öffentlichen Raumes des Bezirks Eimsbüttel um Mithilfe und appelliert an die Eigentümer von betroffenen Privatgrundstücken, die Herkulesstauden zu bekämpfen.

 

Bitte beachten: Die Beseitigung der Pflanzen sollte nur mit Schutzkleidung (Arbeitshandschuhe, langärmlige Kleidung) und bei starker Bewölkung durchgeführt werden. Die effektivste Methode ist das Ausgraben der oberen 15 cm der Wurzelrübe. Die abgemähten oder ausgestochenen Pflanzen ausschließlich über die Biotonne (falls nicht vorhanden über die Restmülltonne) entsorgen und nicht auf den heimischen Kompost werfen, da sich sonst die Samen weiter ausbreiten.