Bezirk Eimsbüttel

Stellingen Beteiligung der Öffentlichkeit an der Benennung von zwei Straßen und zwei Plätzen im Stadtteil Stellingen

Bezirksamt Eimsbüttel - Stellingen - FHH - hamburg.de

Seit einigen Jahren laufen die Planungen für die „Entwicklung Stellingen“. Hier sollen durch den Bebauungsplan Stellingen 62 (Sportplatzring) die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um auf den heutigen Sportplätzen und den Flächen der Stadtteilschule Stellingen am Sportplatzring ein Quartier mit vielfältigen Wohnnutzungen sowie ergänzenden Büronutzungen, Einzelhandel, Gemeinbedarfseinrichtungen und Grünflächen im Sinne eines Stadtteilzentrums zu entwickeln.

Im Zuge der Realisierung der „Entwicklung Stellingen“ entstehen zwei neue Straßen und zwei neue Plätze zwischen Sportplatzring und Basselweg (siehe anliegender Lage- und Benennungsplan):

Im Auftrag des Regionalausschusses Stellingen ruft das Bezirksamt Eimsbüttel die Bevölkerung dazu auf, Vorschläge zur Benennung der neuen Straßen und der neuen Plätze bis zum 25. Juni 2017 per E-Mail an den Regionalbeauftragten des Bezirksamtes, Herrn Dr. Michael Freitag, zu senden: regionalbeauftragter@eimsbuettel.hamburg.de

Falls keine Möglichkeit besteht, eine E-Mail zu senden, können Vorschläge in schriftlicher Form auch im Rathaus Stellingen, Basselweg 73, 22527 Hamburg abgegeben werden (Einwurf in den Außenbriefkasten des Rathauses zu jeder Tageszeit möglich).

Bei allen Vorschlägen muss klar ersichtlich sein, auf welche Straße oder welchen Platz er sich bezieht:

  • Ost-West-Erschließung (öffentliche Straße, Planstraße 1)
  • Nord-Süd-Erschließung (Privatstraße)
  • öffentlicher zentraler Platz (Platzfläche 1)
  • öffentlicher Platz im Osten des Plangebiets (Platzfläche 2)

Des Weiteren ist jeder Vorschlag mit einer kurzen Begründung zu versehen.

Alle eingegangenen Vorschläge werden dem Regionalausschuss Stellingen erstmals in der Sitzung am 26. Juni vorgestellt. Eine Beschlussfassung über eine Empfehlung an das Bezirksamt Eimsbüttel soll am 10. Juli 2017 erfolgen.

Bei der Vorstellung der Benennungsvorschläge in der Öffentlichkeit werden die Namen der einreichenden Personen oder Institutionen nicht genannt.

Bei der Einreichung von Vorschlägen sollten von vornherein die folgenden Auswahlgrundsätze für Namen berücksichtigt werden, die in den „Bestimmungen über die Benennung von Verkehrsflächen“ erlassen worden sind:

II. Auswahlgrundsätze für Namen

1. Namen von Verkehrsflächen sollen möglichst kurz, einprägsam, wohlklingend und für den mündlichen und schriftlichen Gebrauch unmissverständlich sein.

2. Benennungen sollen zur Pflege des Heimatgefühls und des staatsbürgerlichen Bewusstseins beitragen. Sie sollen der republikanischen Tradition Hamburgs entsprechen.

3. Bei Benennungsvorschlägen sind daher zunächst Ereignisse und Persönlichkeiten der Orts- und Stadtgeschichte sowie überlieferte Geländebezeichnungen (Flurnamen) zu berücksichtigen. Stehen entsprechende Namen nicht zur Verfügung, sind Benennungen nach allgemein anerkannten Persönlichkeiten, nach Ländern, Orten, Pflanzen, Tieren oder anderen Motiven oder mit Bezügen auf die Umgebung der Verkehrsfläche vorzuschlagen.

4. Benennungen nach lebenden Personen sind nicht zulässig. Benennungen nach Verstorbenen sollen frühestens zwei Jahre nach dem Tode vorgeschlagen werden.

5. Der Vorname soll einem Familiennamen nur hinzugefügt werden, wenn dieser sonst nicht als Familienname erkennbar wird oder wenn es zur Unterscheidung von einer vorhandenen Benennung erforderlich ist. Titel, Berufsbezeichnungen und dergleichen sind dem Familiennamen nicht hinzuzufügen.

6. Unzulässig sind Benennungen,

a) die mit einer vorhandenen Benennung leicht zu verwechseln sind; bei gleichem Bestimmungswort sollen als Grundwörter „Straße“ und „Weg“, „Stieg“ und „Twiete“, „Bach“ und „Bek“, „Kamp“ und „Koppel“ nicht nebeneinander verwendet werden,

b) die zum Verständnis nicht erforderliche Beiwörter, wie z.B. „Auf", „Bei“, „Zum“, enthalten,

c) in Fremdsprachen, wenn die Schreibweise zu falscher Aussprache führen kann.

7. Umbenennungen sind nur zur Beseitigung von Unklarheiten (z.B. Verwechslungen, Änderungen des Wegeverlaufs) zulässig.

8. Anzustreben sind

a) die Benennung neu entstehender durchgehender Wege mit nur einem Namen,

b) dem Gepräge der Verkehrsfläche angepasste Grundwörter,

c) die Bildung neuer oder die Fortführung vorhandener Motivgruppen; dasselbe Gruppenmotiv soll nicht in verschiedenen Gegenden verwendet werden.

Des Weiteren ist zu berücksichtigen (Beschluss der Bezirksversammlung), dass im Bezirk Eimsbüttel der Anteil der Verkehrsflächen, die nach Frauen benannt worden sind, erhöht werden soll.

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