Bezirk Eimsbüttel

Spatenstich Baustart für Alster-Fahrradachse

Bezirksamt Eimsbüttel - Alster-Fahrradachse - FHH - hamburg.de

vergrößern Spatenstich (Bild: BA Eimsbüttel) Noch bis Ende Oktober wird die Straße Alsterufer zwischen Alter Rabenstraße und Kennedybrücke zur Fahrradstraße umgebaut. Bezirksamtsleiter Kay Gätgens feierte mit Umweltsenator Jens Kerstan, BWVI -Staatsrat Andreas Rieckhof sowie Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue und  Stefan Klotz, Geschäftsführer des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer, den symbolischen Spatenstich.

Kay Gätgens zählt für den Bau dieses  nächsten Alsterachsenabschnitts, der direkt an die Ende 2014 eröffnete Fahrradstraße Harvestehuder Weg anschließt,  drei positive Aspekte auf: „Schnellere Mobilität für Fahrradpendler, ein Gewinn für Freizeitradler an der Alster und ein weiterer Meilenstein für den Ausbau des städtischen Veloroutennetzes.“ Zudem werden die Grünflächen im Alstervorland aufgewertet und die Ausblicke auf die Alster verbessert.

Die Bauarbeiten unterteilen sich in zwei Phasen:

-Bis Ende Oktober wird der Bereich zwischen Alter Rabenstraße und Fontenay umgebaut. Noch in diesem Jahr können also Hamburgs Radfahrer von der Krugkoppelbrücke bis Fontenay durchgängig auf einer Fahrradstraße fahren.

-Nach dem Ende der kalten Jahreszeit und dem Wegzug des amerikanischen Generalkonsulats beginnen nach jetzigem Planungsstand im März 2018 die Bauarbeiten zwischen Fontenay und Kennedybrücke. Um den heutigen verkehrsberuhigten Zustand auch künftig beizubehalten, wird für Autos der südliche Abschnitt bis Fontenay nur von der Kennedybrücke anzufahren sein.

vergrößern Bauarbeiten Alte Rabenstraße (Bild: BA Eimsbüttel)

Mit ihrem Umbau zur Fahrradstraße wird die Straße Alsterufer auf gesamter Länge 5,50 Meter breit sein, womit das Alstervorland erweitert wird. Vor allem in dem Bereich zwischen Fontenay und dem heutigen amerikanischen Generalkonsulat wird es auf der Alsterseite mehr Raum für Grünflächen geben. Die Straße muss ohnehin repariert werden, weshalb die Fahrbahnoberflächen erneuert und Flickstellen sowie Schlaglöcher ausgeglichen  werden. Zudem sind die neuen Asphaltoberflächen lärmreduzierend.

Velorouten durch Bezirk Eimsbüttel

Die Alster Fahrradachsen sind auch Teil des Veloroutenkonzepts der Stadt Hamburg. Die zwölf sternförmig vom Rathausmarkt in die äußeren Stadtteile verlaufenden Routen verbinden die Innenstadt mit den wichtigsten Zentren der Bezirke, und zwei Ringverbindungen erschließen die Wohngebiete der inneren und äußeren Stadt. Die Velorouten verlaufen weitgehend abseits der Hauptverkehrsstraßen, wo Radfahrer auf der Fahrbahn mitfahren können, durch Tempo-30-Zonen und auf Fahrradstraßen. Auf vielen Abschnitten sind die Velorouten bereits heute gut befahrbar. Bis 2020 sollen sie mit einer Gesamtlänge von etwa 280 Kilometern kontinuierlich ausgebaut und beschildert werden, so dass sie modernen Standards entsprechen und sicher und komfortabel zu befahren sind.