Einbruchschutz
Die Panzerknacker sind von gestern, der Einbrecher mit Tarnkleidung und Werkzeugkoffer, der im Busch hockt und wartet, ist ein Klischee. Stattdessen lässt sich das am Häufigsten genutzte Arbeitsmittel - ein Schraubendreher - leicht am Körper verstecken. Der Einbrecher wartet nicht auf Gelegenheiten, sondern die Gelegenheiten bieten sich ihm. Der Einbrecher braucht dann nicht lange für den Einstieg, der meistens sekundenschnell erfolgt. Länger als ca. fünf Minuten hält sich kein Einbrecher mit dem Einstieg auf, sonst wird ihm das Entdeckungsrisiko zu hoch. Also: Je mehr Hindernisse in den Weg gelegt werden, desto eher gibt der Einbrecher auf.
Größtenteils bilden Fenster, Terrassen - und Balkontüren die Schwachstellen des Zuhauses. Dass die Scheiben von Fenstern und Fenstertüren eingeschlagen werden ist die Ausnahme. Es sind die Rahmen von Fenster und Türen, die angegangen werden. Hier gibt es solide Sicherungstechniken, die auch nachträglich aufgerüstet werden können.
Die Polizei Hamburg hat für Sie Sicherungstipps und Verhaltenshinweise in einem aktuellen Flyer "Einbruchschutz" zusammengestellt. Darüberhinaus erhalten Sie Information an jedem Polizeikommissariat und eine kostenlose Beratung bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.
Sie können sich schützen, indem Sie Vorkehrungen für die Sicherung Ihres Eigentums treffen! Gerade bei Neubau oder Sanierung sollte der unliebsame Gedanke, Opfer eines Einbruchdiebstahls werden zu können, nicht verdrängt werden, sondern als richtiger Zeitpunkt für Sicherungstechnik erkannt werden. Für Interessierte gibt es hier weitere Informationen.
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