Mehr Energieeffizienz
Beim Thema Klimaschutz ist weniger manchmal mehr
Der beste Klimaschutz ist es, den eigenen Energieverbrauch zu senken und unnötige Energieverluste zu vermeiden. Hamburg setzt daher auf mehr Effizienz bei Strom und Wärme.
Neue Energiespartechniken bieten große Möglichkeiten
Eine Stadt wie Hamburg braucht jede Menge Energie. Viel davon lässt sich einsparen, ohne auf Lebensqualität und Wirtschaftskraft zu verzichten. Sparsamere Heiztechnik und bessere Dämmmaterialien, moderne Kraftwerke und die Optimierung betrieblicher Abläufe bieten viele Möglichkeiten für eine effizientere Nutzung von Strom und Wärme. Sie sollten ergriffen werden: Je weniger Energie verbraucht wird, desto einfacher und schneller kann die Versorgung ganz auf regenerative Quellen umgestellt werden. In Zeiten steigender Preise für knapper werdende fossile Energieträger wie Kohle und Erdöl rechnet sich das auch finanziell.
Gebäudesanierung und Unternehmensförderung
Energieeffizienz ist ein Thema, das alle betrifft: private Verbraucher und öffentliche Verwaltung ebenso wie Vermieter, Firmen und Energieversorger, die Strom und Wärme bereitstellen. Entsprechend vielschichtig geht der Hamburger Senat vor. Die Gebäudesanierung ist eines seiner politischen Schwerpunkte. Nahezu 40 Prozent des Energieverbrauchs Hamburgs entfallen auf das Heizen von Gebäuden und die Warmwasseraufbereitung. Zugleich gibt es in der Hansestadt viele ältere, schlecht isolierte Gebäude. Es gibt also große Einspar-Potenziale. Seit langem etabliert ist außerdem das Programm “Unternehmen für Ressourcenschutz”, bei dem die Umweltbehörde Firmen fördert, die ihre energieintensiven Betriebsabläufe optimieren.
Kraft-Wärme-Kopplung macht Kraftwerke effizienter
Parallel setzen die Hamburger Energieversorger aufgrund ihrer 2011 mit der Stadt Hamburg geschlossenen Kooperationsvereinbarung auf der Erzeugerseite an und investieren in neue Kraftwerksgenerationen, die Brennstoff effizienter ausnutzen als ihre Vorgänger. Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, bei dem gleichzeitig Strom und Wärme in einer Anlage produziert wird, kommt überall dort zum Einsatz, wo auf fossile Brennstoffe vorerst nicht verzichtet werden kann - sei es in kleinen Blockheizkraftwerken oder in Großanlagen wie dem Gas- und Dampf-Kombikraftwerk in Wedel, das Fernwärme für Hamburg liefern wird. Und natürlich geht die Stadt selbst mit gutem Beispiel voran und investiert in die Effizienz ihrer eigenen Gebäude.
Ausgewählte Beispielprojekte













