Behörde für Umwelt und Energie

Gebäudeeffizienz Städtisches Geld für energiesparende Gebäude-Sanierung

Rund 85 Prozent der insgesamt fast 900.000 Wohnungen in Hamburg wurden vor dem Ende der 1970er Jahre gebaut, viele sind bei Wärmedämmung und Heiztechnik inzwischen veraltet. Für Gewerbeimmobilien wie Büros gilt oft ähnliches. Um sie in Sachen Energieeffizienz auf den neuesten Stand zu bringen, greift die Stadt Besitzern über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) finanziell unter die Arme.

Städtisches Geld für energiesparende Gebäude-Sanierung

Die Förderbank unterstützt die Wärmedämmung von Fassaden, den Einbau energiesparender Heiztechnik oder eine Klima-Gesamtsanierung mit Zuschüssen und Darlehen. 2012 erhöhte der Hamburger Senat die entsprechende Förderungssumme noch einmal um zwei Millionen Euro auf fünf Millionen Euro.

Tausende Bauprojekte pro Jahr werden gefördert

Tausende Sanierungsmaßnahmen werden auf diese Weise jährlich von der IFB unterstützt, hinzukommen weitere Fördermöglichkeiten für energieeffiziente Neubauten. Darüber hinaus vermittelt die IFB außerdem noch Kredite der bundeseigenen Förderbank KfW, die sie an Hamburger Interessenten weiterleitet. Die aus diesen Programmen resultierenden Verbesserungen an Wohnanlagen, Hochhäusern, Einfamilienhäusern und Gewerberäume sind groß: Durch technische Maßnahmen lässt sich der Energiebedarf für Heizung und Warmwasseraufbereitung selbst in älteren Gebäuden leicht um bis zu 50 Prozent reduzieren. Ein vor einigen Jahren mit Hilfe der IFB umgebautes neunstöckiges Standard-Hochhaus aus den 1960er Jahren in Barmbek schaffte sogar eine Primärenergie-Einsparung von 80 Prozent.