Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Stadt geht mit gutem Beispiel voran

Sparsamere Gebäude für Behörden und öffentliche Betriebe

Schulen, Ämter, Feuerwachen, Schwimmbäder, Bücherhallen - die Stadt Hamburg und ihre öffentlichen Unternehmen sind Immobilienbesitzer und verwalten zahlreiche Gebäude. Verglichen mit dem CO2-Ausstoß von Haushalten, Industrie und Gewerbe sind die Emissionen der öffentlichen Hand insgesamt zwar relativ gering, aber selbstverständlich geht die Stadt in ihrem Verantwortungsbereich mit gutem Beispiel voran.

Paradebeispiel dafür ist der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) in Wilhelmsburg: Er verbraucht nur ein Viertel der Energie, die ein gleich großes Bürohaus aus den 1970er Jahren benötigen würde.

Eines der effizientesten Bürogebäude in ganz Deutschland

Der Primärenergiebedarf des fünf- bis 13-stöckigen Verwaltungskomplexes an der Neuenfelder Straße wird bescheidene 70 Kilowattstunden je Quadratmeter und Jahr betragen. Damit zählt das nach modernsten architektonischen Gesichtspunkten errichtete Gebäude, in dem künftig 1.400 städtische Mitarbeiter arbeiten werden, zu den sparsamsten Bürohäusern in ganz Deutschland. Dafür gab es schon vor der Fertigstellung ein Goldenes Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Teil des Geheimnisses ist die Nutzung des Erdbodens zur Klimatisierung: 18 Meter tiefe sogenannte Energiepfähle im Untergrund übertragen dessen gleichbleibende Temperatur auf das Gebäude. Das kühlt im Sommer und wärmt im Winter.