Behörde für Umwelt und Energie

Photovoltaikanlagen Sauberer Sonnen-Strom von historischen Hafenschuppen

Sauberer Sonnen-Strom von historischen Hafenschuppen

Eine der größten Solaranlagen Hamburgs

Für Besucher des Hafen-Museums auf dem Kleinen Grasbrook ist sie vom Boden aus gar nicht zu sehen, aber auf den historischen Kaischuppen 50-52 steht eine der größten Photovoltaikanlagen der Stadt: Auf einer Fläche von mehr als vier Fußballfeldern wird dort mitten im alten Freihafengebiet mit Hilfe der Sonne seit April 2012 eine Strommenge erzeugt, die für mehr als 300 Haushalte reicht.

Die Anlage mit ihren charakteristischen blauglänzenden Modulen gehört der Solarenergietocher des städtischen Energieversorgers Hamburg Energie, der in den vergangenen Monaten ein ehrgeiziges Photovoltaik-Aufbauprogramm verwirklicht hat. Die sogenannte Solaroffensive schuf 23 Anlagen, die eine Gesamtleistung von 11,3 Megawatt haben.

Solarzellen auf Krankenhäusern, Stadien und Schulen

An dem Aufbauprogramm sind Hamburger Bürger, Unternehmen und Institutionen übrigens gleich mehrfach beteiligt: Sie vermieten dem Unternehmen Hamburg Energie Solar nicht nur - wie im Fall der Schuppen 50-52 der Stiftung Hamburg Maritim - Freiflächen auf ihren Dächern, sondern beteiligten sich mit Bürgeranleihen auch an der Finanzierung der Investitionen. Weitere große Photovoltaikanlagen von Hamburg Energie Solar stehen heute unter anderem auf dem Universitätskrankenhaus Eppendorf, dem Stadiondach des FC St. Pauli, einem Container-Terminal im Hafen´, der Wilhelmsburger Gewerbeschule G17 und einem Einkaufszentrum in Eidelstedt.